Irak: Nationaltrainer tritt nach Drohung ab

Nach einer Morddrohung hat der irakische Fußballnationaltrainer sein Amt niedergelegt. Akram Ahmed Salman und seine Familie seien massiv bedroht worden, erklärte der Fußballverband.

Erst vor zwei Wochen fiel der Trainer der Ringer einem Anschlag zum Opfer, wenig später wurde der Vorsitzende des Olympischen Komitees mit Mitarbeitern entführt.

Gruppen von Bewaffneten griffen in der Nacht auf Samstag zwei sunnitische Moscheen in Bagdad an. Beim Beschuss der Muhammad- Rassulluallah-Moschee im Westen der Stadt sei ein Wachmann verletzt worden, berichteten die Behörden. Kurz darauf hätten Angreifer ein zweites Bethaus gestürmt, seien dann aber vor der alarmierten Polizei geflohen.

In Samarra nördlich von Bagdad wurde laut Polizeiangaben ein sunnitischer Geistlicher erschossen. In der den Schiiten heiligen Stadt Kerbala südlich der Hauptstadt fiel ein Offizier einem Anschlag zum Opfer. Bei einer Bombenexplosion in Bagdad wurden am Samstag mehrere Tagelöhner verletzt, die sich auf der Suche nach Arbeit auf dem Tayaran-Platz versammelt hatten. In der westirakischen Provinz Anbar wurden drei US-Marineinfanteristen bei einem Militäreinsatz getötet, wie die amerikanischen Streitkräfte am Samstag mitteilten. Am Tag zuvor hatte das US-Militär bereits den Tod eines US-Soldaten bei Kämpfen in Anbar bekannt gegeben. Seit Donnerstag kamen damit vier US-Marineinfanteristen in dieser Provinz ums Leben. Das US- Militär teilte keine weiteren Einzelheiten über die Umstände dieser Verluste mit.

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