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Irak: Mindestens zehn Tote in Bagdad

Auf einer belebten Straße im Zentrum von Bagdad ist am Donnerstagmorgen eine Autobombe explodiert. Ein Polizist vor Ort sprach von mindestens zehn Toten. Mindestens 28 Menschen wurden bei der Explosion verletzt.

Nach Polizeiangaben gerieten mindestens zehn Autos durch die Explosion in Brand, die Passagiere verbrannten. Mehrere Geschäfte brannten aus. Reglose Menschen lagen auf dem Boden. Krankenwagen rasten zum Anschlagsort. Nach Augenzeugenberichten war die Detonation in der Nähe eines Hotels so heftig, dass ein Auto auf ein Hausdach geschleudert worden sei. Passanten und Retter suchten in den Ruinen eines durch die Wucht der Explosion eingestürzten Gebäudes nach Überlebenden.

Das US-Militär hatte keine Informationen über die Explosion, die sich gegen 9.30 Uhr MEZ auf dem zentralen Nasr-Platz in Bagdad ereignete. Der Platz befindet sich in einem Geschäftsviertel, wo vorwiegend Ärzte, Anwälte und Läden angesiedelt sind.

Bei einem Autobombenanschlag vor dem Haus des Gouverneurs der nordirakischen Provinz Ninive sind am Donnerstag in Mossul (Mosul) 17 Menschen zum Teil schwer verletzt worden. Der kurdische Gouverneur Abdul Rahman Sankana blieb nach Angaben eines seiner Mitarbeiter unverletzt. Unter den Verletzten seien drei Polizisten sowie vier Leibwächter des Gouverneurs.

In der nördlich von Bagdad gelegenen Rebellenhochburg Bakuba töteten Aufständische einen Nationalgardisten. Drei weitere irakische Soldaten wurden verletzt, als die Angreifer am frühen Morgen ein Gebäude der Nationalgarde im Nordosten der Stadt unter Beschuss nahmen. Die Täter konnten nach Angaben der Nationalgarde fliehen.

Am vierten Tag der US-irakischen Großoffensive auf Falluja bombardierte ein US-Kampfflugzeug Ziele im Nordosten der sunnitischen Widerstandshochburg. Die US-Soldaten und ihre irakischen Verbündeten lieferten sich weiter Kämpfe mit Rebellen. Am Mittwoch hatte die US-Armee erklärt, sie habe rund 70 Prozent der Sunniten-Stadt westlich von Bagdad unter ihrer Kontrolle. Binnen 48 Stunden könne sie die gesamte Stadt einnehmen. Dagegen sagte ein US-Offizier, es werde noch mindestens zehn Tage dauern, bis alle Stellungen der Aufständischen beseitigt seien.

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