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Irak: Mandat für UNO-Mission verlängert

Der Weltsicherheitsrat hat sich auf die Verlängerung des Mandats für die UNO-Unterstützungsmission im Irak (UNAMI) um ein Jahr geeinigt.

Die Annahme einer entsprechenden Resolution werde an diesem Donnerstag erfolgen, erklärte in der Nacht auf Donnerstag der amtierende Ratspräsident, Russlands UNO-Botschafter Andrej Denisow, nach Konsultationen des Gremiums.

Zuvor hatte UNO-Generalsekretär Kofi Annan den Sicherheitsrat um eine Verlängerung des Mandats für die Irak-Mission gebeten. In seinem Bericht zur Lage im Irak wies er allerdings zugleich darauf hin, dass die Vereinten Nationen ihre Aufgaben dort nur erfüllen könnten, wenn der militärische Schutz ihrer Mitarbeiter gewährleistet wird.

Zur Entsendung von Soldaten für eine Truppe zum Schutz der UNO fand sich bisher kaum ein Land bereit. Verhandlungen mit einigen interessierten Staaten – darunter Aserbaidschan, Georgien, Nepal, Pakistan und die Ukraine – drehen sich nach Angaben von UNO-Diplomaten im Kreise. Unter anderem gehe es um die Finanzierung eines solchen Einsatzes, aber auch um die Abgrenzung der UNO-Schutztruppe von den US-geführten Streitkräften im Irak.

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