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Irak: Kurdistan-TV-Journalist ermordet

Extremisten haben in der nordirakischen Stadt Kirkuk den Bürochef des Fernsehsenders Kurdistan TV, Laik Ibrahim, auf dem Weg zur Arbeit erschossen. Der Sender gehört der Kurdischen Demokratischen Partei (KDP).

In Bagdad töteten Unbekannte den Chef einer Polizeistation in der Innenstadt zusammen mit zwei seiner Mitarbeiter. Das berichteten Polizeieioffiziere in der Wache.

Augenzeugen berichteten, bewaffnete Männer hätten aus einem Auto auf das Fahrzeug der drei Polizisten geschossen. Der Anschlag erfolgte demnach in der Nähe der so genannten Grünen Zone, wo sich unter anderem die meisten irakischen Regierungsgebäude befinden. Nach Angaben der irakischen Armee explodierte in der Nähe des Anschlagsorts eine Bombe, als gerade eine Militärpatrouille vorbeikam. Bei der Explosion seien keine Menschen zu Schaden gekommen, hieß es.

Bei einem Mörserangriff auf einen US-Militärstützpunkt bei Hilla starb eine irakische Zivilistin, als eine Mörsergranate ihr Haus in einem nahe gelegenen Wohnviertel traf. In der Nähe von Tikrit töteten Aufständische einen Iraker, der mit seinem Lastwagen Baumaterial zu einem US-Militärstützpunkt bringen wollte. In der südlich von Kirkuk gelegenen Ortschaft Riad nahmen die Amerikaner nach Polizeiangaben einen Polizeioffizier unter dem Verdacht fest, er habe Rebellen geholfen.

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