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Irak: Extremisten töteten sechs Geiseln

Die radikalislamische Gruppe Ansar el Islam hat nach eigenen Angaben im Irak sechs sudanesische Geiseln erschossen, weil diese Geschäfte mit der US-Armee gemacht haben sollen.

Auf einer islamistischen Internetseite wurde am Donnerstag ein Video veröffentlicht, in dem die sechs Geiseln sich identifizieren und aussagen, sie hätten als Fahrer für die jordanische Firma El Daud gearbeitet, die mit den US-Streitkräften Geschäfte betreibe. Dies bereuten sie zutiefst, sagten die Geiseln. Danach waren Schüsse und „Allahu Akbar“-Rufe („Gott ist groߓ) zu hören. Auf unscharfen Bildern waren niedergebeugte Menschen und Männer mit Gewehren zu sehen.

Dem Video war eine Stellungnahme beigefügt, derzufolge die Sudanesen für ihren Arbeitgeber „Güter, Munition und Waffen“ zu US-Stützpunkten im Irak gebracht hätten. Weiter hieß es: „Wo war euer Bedauern, als Kinder, Frauen und alte Menschen vor euren Augen von denen ermordet wurden, für die ihr arbeitet?“ Die Autoren kündigten an, weitere Beschäftigte der US-Armee zu töten. Die Echtheit der Bilder und der Angaben konnte zunächst nicht überprüft werden.

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