Irak: Extremisten kündigen Freilassung an

Eine Extremisten-Gruppe im Irak hat für Samstag die Freilassung eines angeblich von ihr entführten Journalisten aus den USA angekündigt. Weil er anscheinend die Ansichten der US-Regierung nicht teile.

Eine Extremisten-Gruppe im Irak hat für Samstag die Freilassung eines angeblich von ihr entführten US-Journalisten angekündigt. „Wir werden den amerikanischen Journalisten, der sich in unserer Gewalt befindet, morgen Nachmittag freilassen, weil er die Ansichten der US-Regierung nicht teilt“, erklärte eine Gruppe mit dem Namen „Geheime Aktionsgruppe der Mahdi Armee“ am Freitag auf einer islamischen Internetseite.

Die Gruppe machte keine genauen Angaben zur Geisel und zu ihrem jetzigen Aufenthaltsort. Im südirakischen Nassiriya war in der vergangenen Woche der US-Journalist Micah Garen entführt worden.

Der arabische TV-Sender Al Jazeera hatte berichtet, ein Video erhalten zu haben, in dem der vermisste Journalist gesagt habe, dass es ihm gut gehe und dass er von einer Gruppe namens „Märtyrer Brigaden“ verschleppt worden sei. Die Gruppe hatte de Sender zufolge den Abzug der US-Armee aus der schiitischen Widerstandshochburg Najaf gefordert. Zunächst war unklar, ob es sich um dieselbe Gruppe handelte wie jene, die die Freilassung der Geisel ankündigte.

In Najaf haben sich US-Truppen in den vergangenen zwei Wochen schwere Gefechte mit der Mahdi-Miliz des schiitischen Predigers Muktada al Sadr geliefert.

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