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Irak: Explosionen in Bagdad

 Bei der Explosionsserie im Schiitenviertel Sadr City in Bagdad sind nach neuen Angaben 14 Menschen getötet und 36 verletzt worden. Das berichtete ein AFP-Reporter.

Auch die Nachrichtenagentur Reuters meldete mindestens 13 Tote bei Raketenangriffen auf einen belebten Geflügelmarkt in Sadr City. Eine Rakete traf eine Gasflasche und löste eine heftige Explosion aus, sagten Augenzeugen. Sadr-City ist eine Hochburg des radikalen Schiitenführers Moktada Al Sadr, dessen Anhänger sich seit Wochen gegen die US-geführte Besatzung erheben. „Die Explosion war riesig. Überall waren Blut und (verletzte) Körper”, sagte ein Marktbesucher. Es war unklar, wer die Raketen oder Granaten abgefeuerte. Angehörige der Opfer beschuldigten die US-Armee. Auf einem tödlich getroffenen Esel brachten sie ein Schild an: „Das ist (US-Präsident George W.) Bush”.

Nach Angaben von AFP-Reportern gab es drei Detonationen. Die Reporter sahen dort verbrannte und von Kugeln getroffene Autowracks. Die Ursache der Explosionen war zunächst unklar.

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