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Irak: Erneut US-Angriffe auf Falluja

Die US-Streitkräfte im Irak haben ihren Druck auf die Rebellenhochburg Falluja erhöht. Bei den schwersten Angriffen seit Wochen sei die Stadt aus der Luft und von Panzern aus beschossen worden, berichteten Zeugen.

Die US-Luftwaffe hat in der Nacht auf Donnerstag zwei neue Angriffe auf Ziele in der irakischen Widerstandsbastion Falluja geflogen. Der erste Angriff habe einer Stellung der Rebellen im Nordosten der Stadt gegolten, teilte die US-Armee mit. Beim zweiten Angriff seien mehrere Kampfstellungen im Südosten von Bagdad zerstört worden. Seit Wochenbeginn stellten die US-Armee und ihre Verbündeten demnach Mörser, Artilleriegranaten, Anti-Panzer-Raketen und Munition in großer Zahl sicher. Durch die beinahe täglichen Luftangriffe auf die Stadt 50 Kilometer westlich von Bagdad wurden zahlreiche Zivilisten getötet. Mittlerweile fliehen die Menschen zu Hunderten aus der Stadt.

Seit Mitte Oktober ziehen die US-Streitkräfte den Belagerungsring um Falluja enger. Die US-Armee vermutet dort bewaffnete Kämpfer des jordanischen Extremistenführers Abu Musab al Zarqawi, der als Drahtzieher zahlreicher Angriffe, Anschläge und Geiselnahmen im Irak gilt. Auf Zarqawis Kopf haben die USA 25 Millionen Dollar (knapp 20 Millionen Euro) ausgesetzt. Der von ihnen eingesetzte irakische Übergangspremier Iyad Allawi drohte Falluja mit einer Großoffensive.

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