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Irak: Bombenanschlag in der Hauptstadt

Auf einem Marktplatz in Bagdad ist am Montag ein Bombenanschlag verübt worden. Bei der Explosion einer Autobombe wurden drei Menschen getötet und zwölf weitere verletzt.

Der Sprengsatz explodierte, als der Marktplatz in dem überwiegend von Schiiten bewohnten Stadtteil voller Menschen war. Experten hatten vor einem Anstieg der von sunnitischen Extremisten verübten Anschläge nach der Vereidigung der neuen Regierung gewarnt.

Bei drei verschiedenen Anschlägen wurden am Sonntag allein in Bagdad mindestens 19 Menschen getötet. Der Rat der Mujaheddin, einer von der Al-Kaida geführten Extremistengruppe, hatte sich zu einem der Anschläge bekannt. Einer der Kämpfer des Rates habe das Attentat auf ein Restaurant in der irakischen Hauptstadt verübt.

Der britische Premierminister Tony Blair ist unterdessen am Montag zu Gesprächen mit dem neuen irakischen Ministerpräsidenten Nuri al-Maliki in Bagdad eingetroffen. Blair kam aus Kuwait und landete mit einem Hubschrauber in der so genannten Grünen Zone im Zentrum der irakischen Hauptstadt.

Alle ausländischen Kampftruppen dürften nach Angaben aus britischen Kreisen innerhalb von vier Jahren aus dem Irak abgezogen sein. Ziel sei es, einen Abzug der US-geführten Truppen während der Amtszeit der neuen irakischen Regierung zu ermöglichen, hieß es am Montag aus Kreisen des britischen Premierministers. „Während dieser vier Jahre wird sich die gegenwärtige Rolle und Struktur der multinationalen Truppen ändern und zum Ende kommen“, sagte der Vertreter, der namentlich nicht genannt werden wollte. Einige der 7200 britischen Soldaten könnten länger bleiben, um irakische Soldaten auszubilden. Die ersten britischen Soldaten sollen demnach bereits in den kommenden Monaten heimkehren.

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