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Irak: Auf keinen Parlamentspräsidenten geeinigt

Auf der konstituierenden Sitzung des irakischen Parlaments konnten sich die Abgeordneten nicht auf einen Parlamentspräsidenten und den dreiköpfigen Präsidialrat gewählt einigen.

Einer der Redner sagte, die Parlamentarier sollten zu einem späteren Zeitpunkt zusammenkommen, um den Parlamentspräsidenten zu bestimmen.

Die Abgeordneten müssen mit Zwei-Drittel-Mehrheit einen Präsidenten und zwei Vizepräsidenten wählen. Diese würden dann die neue Regierung ernennen. Bisher waren aber die ethnischen und religiösen Gruppen nicht in der Lage, sich auf die Zusammensetzung des Kabinetts zu einigen.

Die Tagung des Parlaments fand unter scharfen Sicherheitsvorkehrungen in der stark befestigten Grünen Zone Bagdads statt, wo sich Einrichtungen der Regierung und der US-Streitkräfte befinden. Die Abgeordneten waren vor sechs Wochen gewählt worden.

Einige Straßen der Stadt waren gesperrt worden. Dennoch gelang es anscheinend einigen Rebellen, die Grüne Zone ins Visier zu nehmen. Nur wenige Minuten vor der Tagung des Parlaments waren im Zentrum Bagdads mehrere Explosionen zu hören. Fenster klirrten und Sirenen heulten. Die Explosionen rührten wahrscheinlich von Mörsergranaten her.

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