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Irak: Allawi schließt Zugeständnisse

Der irakische Regierungschef Iyad Allawi hat jegliche Zugeständnisse an die Entführer der Irak-Chefin der CARE ausgeschlossen. „Niemand wird ihren Forderungen nachgeben“, sagte er dem US-Sender Fox News.

„Wir müssen nun ganz stark und deutlich zeigen, dass wir die Terroristen zur Rechenschaft ziehen.“ Die entführte Britin Margaret Hassan würdigte er als „großartige, würdevolle Dame“, die viel für den Irak getan habe. Es sei eine „Schande“, dass sie in dem Land entführt worden sei.

In einer Videobotschaft an die Entführer bat der Generalsekretär von CARE International, Denis Caillaux, um die Freilassung seiner Mitarbeiterin. „Sie ist eine eingebürgerte Irakerin, die das irakische Volk immer in ihrem Herzen trägt“, sagte Caillaux in einer Ansprache, die in der Nacht zu Samstag vom arabischen Fernsehsender Al Jazeera ausgestrahlt wurde. Er erinnerte an Hassans Jahrzehnte lange wohltätige Arbeit im Irak. Hassan war am Dienstag in Bagdad auf dem Weg zur Arbeit verschleppt worden. Die gebürtige Irin besitzt die britische und die irakische Staatsangehörigkeit und lebt seit 30 Jahren im Irak.

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