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Irak: Al-Kaida droht Predigern mit Tod

Die irakische Al-Kaida-Gruppe hat allen Imamen und Predigern im Irak mit dem Tode gedroht, falls sie die Bevölkerung zur Teilnahme an dem für Oktober geplanten Verfassungsreferendum aufrufen sollten.

Alle Vorbeter in Moscheen und Prediger müssten für jedes ihrer Worte die Verantwortung übernehmen, erklärte die Gruppe um den Extremistenführer Abu Mussab al-Zarqawi am Samstag im Internet. Jeder „Abtrünnige“ werde bestraft. Die Echtheit der Erklärung konnte zunächst nicht bestätigt werden.

Am Donnerstag hatte die Gruppe all denen mit dem Tod gedroht, die sich an der Ausarbeitung und Verabschiedung der Verfassung beteiligen. Die politischen Beratungen über den Verfassungsentwurf dauerten unterdessen weiter an. Nach dem bisherigen Plan muss der definitive Entwurf spätestens am 15. August dem Parlamentsplenum vorliegen. Nur dann kann der weitere Zeitplan eingehalten werden. Er sieht vor, dass die Bevölkerung Mitte Oktober in einem Referendum über die Verfassung abstimmt, im Dezember sollen Parlamentswahlen abgehalten werden.

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