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Interview mit Ralf Grabher

Ralf Grabher
Ralf Grabher ©Thomas Knobel
Höchst. Für Ralf Grabher gab es in seiner aktiven Karriere „nur“ die beiden Klubs FC Lustenau und FC Höchst. Trotz seines über zwei Jahrzehnte langen Engagements in der Stickereigemeinde als Aktiver und Trainer hat Grabher seine aktive Laufbahn in Höchst beendet und ist dort nun erfolgreich als Coach der zweiten Garnitur tätig.

Warum hast du dich für ein Traineramt in Höchst entschieden?

Ralf Grabher: Es ist einfach etwas Besonderes in Höchst als Trainer arbeiten zu dürfen, das Umfeld und der gesellschaftliche Aspekt sind wohl einzigartig im Ländle. Seit Sommer habe ich die neue reizvolle Aufgabe übernommen, vorwiegend mit blutjungen Spielern zu trainieren. In Lustenau habe ich damals als Cotrainer von Eric Orie und bei den Amateuren sowie vom 1b als Coach viel gelernt und eine neue Herausforderung gesucht und auch gefunden.

Mehr als zwei Mannschaften an Spielern hast du im Herbst eingesetzt. Warum?

Grabher: Es war oft sehr schwierig Woche für Woche aus einer Vielzahl an Kaderspielern die richtige Aufstellung zu finden. Aber jeder Kicker hat eine Chance bekommen, die Qual der Wahl belebt die Konkurrenz. Insgesamt habe ich 29 Spieler eingesetzt, auch viele Akteure vom erweiterten Eins-Kader brauchten bei uns Spielpraxis. Ich habe stets fast zwanzig Spieler in jedem Training gehabt. Es ist perfekt hier zu arbeiten, das Durchschnittsalter der Truppe beträgt 18,2 Jahre. Die meisten Spieler wurden im Vorjahr U-17-Landesmeister, das Potenzial und Qualität für eine tolle Zukunft ist mit Sicherheit gegeben.

Die Ziele müssen nun neu definiert werden. Was macht am Ende den Ausschlag für einen Aufstiegsplatz?

Grabher: Anfang der Saison haben wir den Klassenerhalt uns zum Ziel gesetzt. Ich habe aber gleich festgestellt, dass hier mit dieser Mannschaft weitaus mehr drin ist. Ich werde versuchen möglichst viele Spieler an die erste Kampfmannschaft heranzuführen und Sprungbrett für die mehreren vorhandenen Talente zu sein. Die Weiterentwicklung der blutjungen Truppe darf nie außer Acht gelassen werden. Die Leistungssteigerung der gesamten Mannschaft ist ein großes Ziel. Natürlich so lange als möglich um die zwei Aufstiegsplätze mitzuspielen. Die Auslosung kommt uns zugute, die Heimmacht soll untermauert werden und so wesentlich zum großen Triumph beitragen.

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