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Interview mit Radteam-Manager Thomas Kofler

Über einem Jahrzehnt führt Thomas Kofler schon die Geschicke des heimischen Profi-Radrennstall.
Über einem Jahrzehnt führt Thomas Kofler schon die Geschicke des heimischen Profi-Radrennstall. ©VOL.AT/Privat
Rankweil. Seit mehr als 13 Jahren gibt es mittlerweile das Team Vorarlberg. Manager Thomas Kofler, schafft es immer wieder, eine starke konkurrenzfähige Mannschaft für eine Saison aufzustellen. So auch 2012. Die letzten Wochen und Monate waren für den mittlerweile erfolgreichsten Österreichischen Rad-Team-Manager wie gewohnt stressig, aber es hat sich gelohnt.
Team Vorarlberg Manager Thomas Kofler

Jetzt geht es in Lugano so richtig los, wie sind die letzten Wochen verlaufen?

Thomas Kofler: Prinzipiell kann man über eine sehr gelungene Vorbereitungsphase berichten. Die meisten Sportler sind gesund über den Winter gekommen ohne gröbere Verletzungen und gesundheitlichen Einschnitte. Die längere Kältezeit haben fast alle Sportler im Süden verbracht. Einige wie z.B. Josef Benetseder haben es auf die harte Tour gemacht – Schitouren, Radfahren auch bei Minusgraden – und dies ohne krank zu werden. Das ist zum einen eine Kunst, aber zeigt auch viel Herz und Disziplin.

Das Team wurde ordentlich verjüngt und hat sich verändert, was darf man erwarten?

Thomas Kofler: Denke wir gehen sehr motiviert in die Saison – wichtig ist bestimmt, dass man dem Team aber Zeit lässt sich entwickeln zu können. Im speziellen die jungen Fahrer benötigen das eine oder andere Rennen als Testphase um in den Tritt zu kommen. Wir haben auch aber Fahrer, welche generell den Einstieg in den Profizirkus nun wagen – für diese stellt sich eine ganz neue Herausforderung dar. Mit der Aufgabe wachsen, dann kann nix schief gehen. Erwarten darf man sich sicher einiges von den arrivierten Fahrern wie einem Josef Benetseder, Dominik Hrinkow, Rene Weissinger, aber auch von Florian Bissinger. Mit Gaugl, Hofer und Konrad haben wir zudem 3 junge Musketiere welche im Moment richtig heiß auf den Saisonstart sind. Toll auch das wir mit Tobias Jenny (Silbertal), Dennis Wauch (Hohenems) und Daniel Rinner (Anm. Red: Liechtenstein), drei Lokalmatadore nun im Team haben.

Sind die ersten Rennen schon sehr wichtig?

Thomas Kofler: Sportlich gesehen auf jeden Fall – diese Rennkilometer gegen die meist schon in Topform fahrende Konkurrenz im Ausland sind bestimmt die härtesten des Jahres. Hier geht es meist sehr hektisch und auch oft gefährlich zur Sache. Aber genau das macht es auch aus und reizvoll, damit man den Saisonstart nicht verschläft. Von den Ergebnissen her, versuchen wir im Rahmen unserer Möglichkeiten das Beste raus zu holen.

Wann gibt es einen ersten Saisonhöhepunkt?

Thomas Kofler: Mit dem Saisoneröffnungsrennen am 25. März in Leonding geht’s dann richtig los. Bis dahin gilt es eine gute Form zu „erfahren“. Das eine oder andere internationale Rennen wie “Rund um Köln“, aber auch die Eschborn-Frankfurt stehen am Kalender wie auch Rennen in Italien, Serbien und Griechenland. Im Mai geht es dann mit der Bundesliga ordentlich los und die Qualifikation zur Österreich Rundfahrt wird mit Garantie wieder ein „Fight“ um die Startplätze.

Wann kann man die Fahrer zu Hause live erleben?

Thomas Kofler: Am 23. und 24. März findet das Saisonopening im Rad Haus in Rankweil statt – hier sind einige Fahrer vor Ort. Den großen Auftritt wird das Team, dann erstmals an der Dornbirner Frühjahrsmesse haben. Hier findet die offizielle Teampräsentation am Freitag den 30. März statt – das gesamte Team im komplett neuen Outfit wird sich gestylt dem Publikum stellen. Zudem ist das Team an allen 4 Messetagen im Freigelände mit einem tollen Auftritt präsent. Am 20. Mai startet der 2. GP Vorarlberg in Nenzing. Nach dem großen Zuspruch vom Vorjahr laufen die Vorbereitungen für dieses Tchibo TopRadliga Rennen bereits auf Hochtouren. Mit Florian Bissinger hat das Team den Vorjahrstriumphator in den Reihen.

Danke für das Interview

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