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Interview mit FC Andelsbuch-Trainer Peter Riedlinger

FC Andelsbuch ist auf dem richtigen Weg.
FC Andelsbuch ist auf dem richtigen Weg. ©Thomas Knobel

Andelsbuch. Seit der Saison 2009/2010 ist Peter Riedlinger der neue Coach von Dorfinstallateur FC Andelsbuch. Der Deutsche hat beim Wälder-Vorarlbergligist das Amt von Ante Bule übernommen und sieht seine erste Kampfmannschaft auf dem richtigen Weg in eine erfolgreiche sportliche Zukunft.

MeineGemeinde: Wie fällt ihr Resümee bislang nach acht Spieltagen aus?

Peter Riedlinger: Wir können mit dem bisherigen Verlauf durchaus zufrieden sein. Normalerweise haben wir vier Punkte mehr auf dem Konto. Gegen Mäder und zuletzt gegen Viktoria Bregenz haben wir in der Nachspielzeit den Ausgleich hinnehmen müssen. Wir sind noch lange nicht am Leistungslimit angelangt, aber auf dem richtigen Weg in eine sportliche erfolgreiche Zukunft. Die Weiterentwicklung der gesamten Mannschaft steht absolut im Vordergrund. Pro Woche wird dreimal trainiert. Harte Trainingseinheiten sind die Basis für die Weiterentwicklung. Ein gesicherter Mittelfeldplatz haben wir erreicht und mit dem Abstieg hat man absolut nichts zu tun. Es sind alle Kaderspieler gewillt, das Vorgenommene auch umzusetzen.

MeineGemeinde: Warum hat Andelsbuch einen Heimkomplex?

Peter Riedlinger: In den bisherigen drei Heimspielen hat uns auch das nötige Glück gefehlt. Wir sind es dem treuen Publikum schuldig, endlich zu Hause einen vollen Erfolg zu landen. Gegen Egg, Wolfurt und Höchst hat man trotz guten Leistungen keine Punkte eingefahren. Zwei Mannschaften gehören aber auch zu den Topfavoriten auf den Meistertitel. Leichte Gegner gibt es in dieser Spielklasse sowieso keine.

MeineGemeinde: Warum hat Neuzugang Sevket Akyildiz die Erwartungen noch nicht ganz erfüllt?

Peter Riedlinger: Sevket ist ein ausgezeichneter Fußballer für diese Spielklasse. Er ist aber von seinem letzten Klub nicht ganz fit zu uns gekommen. In den Sommermonaten hat er durch seinen Türkei-Aufenthalt viele Trainingseinheiten verpasst und muss sich erst an die harten Übungseinheiten in Andelsbuch gewöhnen. Aber die Tendenz zeigt rasch nach oben und er wird noch seine Qualitäten umsetzen.

MeineGemeinde: Wie lautet das Ziel für den Rest des Herbstdurchganges?

Peter Riedlinger: In den verbleibenden fünf Pflichtspielen sind noch viele Punkte drin. Die zwanzig-Punktemarke zu überschreiten wäre schon eine Bombensache. Wir verfolgen alle ein Ziel und ziehen an einem Strang. Die Früchte soll man im späten Frühjahr ernten. Alles muss aber zuerst erarbeitet werden. Diesen eingeschlagenen Trend fortsetzen und sich intensiv dann in der langen Winterpause gezielt vorzubereiten auf das Meisterschaftsfinish.

ZUR PERSON

Peter Riedlinger

Geboren: 1964

Wohnort: Lindau

Familie: verheiratet mit Beate, Kinder Lukas (17), Ronja (14)

Laufbahn: Trainer in Tettnang (als Aufsteiger Klassenerhalt in der Landesliga), Deutscher Fußballbund Stützpunkt Süddeutschland, Baden Württemberg Fußballverband, FC Wangen, FC Lindau, SC Hohenweiler (Aufstieg in die 1. Landesklasse)

Thomas Knobel

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