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Interview: Bürgermeisterin Annette Sohler

Annette Sohler führt in Lingenau denTaktstock.
Annette Sohler führt in Lingenau denTaktstock. ©ME

Lingenau. Mit einem sensationellen Vorwahlergebnis sowie den meisten Vorzugsstimmen bei der Gemeinderatswahl überraschte die 30-jährige Annette Sohler in Lingenau. Am Ostermontag wurde die kommunalpolitische Quereinsteigerin zur Bürgermeisterin ihrer Heimatgemeinde gewählt.

“Meine Gemeinde”: Können Sie sich kurz vorstellen?
Sohler: Ich bin in einer größeren Familie auf dem Bauernhof aufgewachsen. Dieses familiäre Umfeld hat mein Leben geprägt. Nach dem Besuch der Volks- und Hauptschule in Lingenau habe ich in an der HLW Marienberg maturiert. Gleich anschließend bin ich in den Landesdienst eingetreten. Seit 10 Jahren arbeite ich auf der BH Bregenz in der Abteilung Wirtschaft und Umweltschutz. Meine Aufgabe ist es, das Behördenverfahren durchzuführen und die Verhandlungen zu leiten.

“Meine Gemeinde”: Waren Sie von Ihrem Wahlergebnis etwas überrascht?
Sohler: Nicht nur ein bisschen, sondern sogar sehr! Selber wäre ich nicht im Entferntesten auf diese Idee gekommen. Ich hatte mich selber auch nicht gewählt.

“Meine Gemeinde”:: Waren Sie denn bisher politisch oder in Vereinen aktiv?
Sohler: Das ist das Überraschende an diesem Wahlergebnis. Bislang war ich nicht in der Gemeindepolitik vertreten, auch bin ich bei keinem Lingenauer Verein. Ich bin mit meiner Arbeit auf der BH Bregenz sehr ausgelastet, die ich aber gerne verrichte.

“Meine Gemeinde”: Was hat Sie bewogen, das Bürgermeisteramt anzunehmen?
Sohler: Man hat alle 15 Gemeindevertreter in einem persönlichen Gespräch gefragt, ob sie sich dieses Amt vorstellen könnten. Alle haben abgelehnt. Auf Grund meines Wahlergebnisses habe ich dann neuerlich nachgedacht und mir eingestanden, dass die Lingenauer Bevölkerung mir ein sehr großes Vertrauen geschenkt hat und ich mich der Verantwortung stellen sollte.

“Meine Gemeinde”: Ist Ihnen die Entscheidung schwer gefallen?
Sohler: Natürlich. Mir gefällt mein bisheriger Job sehr gut. Meine Arbeitskollegen – wir haben ein ausgezeichnetes Arbeitsklima – zu verlassen, fällt mir nach wie vor sehr schwer. Deshalb war mir auch wichtig, dass besonders meine Vorgesetzten und Arbeitskollegen mich bei meiner Entscheidung unterstützt und ermutigt haben. Es ist mir bewusst, dass diese Funktion eine große Herausforderung mit nicht immer leichten Aufgaben sein wird. Aber ich sehe es nun als Chance.

“Meine Gemeinde”: Was sind Ihre Visionen als neugewählte Bürgermeisterin?
Sohler: Mein Ziel ist es, für die Bevölkerung etwas bewirken zu können: Sei es für junge Menschen, im Bildungsbereich, im Sozial- und Gesundheitswesen oder auch in der wirtschaftlichen Entwicklung. Erreichen kann ich dieses Ziel aber nur in Zusammenarbeit mit der ganzen Gemeindevertretung. Aber ich glaube, Lingenau hat ein tolles Team.

Zur Person:
Geboren: 07.02.1980
Familienstand: ledig
Beruf: Landesbedienstete
Wohnort: Lingenau
Hobbies: Reisen
Motto: Der höchste Lohn für unsere Bemühungen ist nicht das, was wir dafür bekommen, sondern das, was wir dadurch werden. (John Ruskin)

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