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Intensive Suche in Algerien nach Österreichern

Die Suche nach den in Algerien vermissten europäischen Touristen - unter ihnen acht Salzburger - ist am Dienstag intensiv fortgesetzt worden.


Laut Außenministerium stand ein Großaufgebot von Gendarmen und Militärs im Einsatz. Vorläufig gab es keine Spur von den Urlaubern. Das zu durchkämmende Gebiet ist so groß wie Frankreich und sehr unwegsam, berichtete Außenamts- Pressesprecher Martin Weiss.

Zwei Cobra-Beamte aus Österreich, die nach Algerien geflogen sind, haben an Ort und Stelle intensiven Kontakt zu den Exekutivstellen. Außerdem helfen sie beim Organisieren eines Konvois, mit dem weitere Touristen sicher außer Landes gebracht werden sollen. Diese Urlauber befanden sich zu Wochenbeginn an einem sicheren Ort und nicht in Gefahr. Bei der Ausreise müssen sie allerdings zwei Tage lang durch das kritische Gebiet fahren, in dem die anderen Touristen vermisst werden. „Daher wird der Konvoi von Militärs begleitet“, so Weiss.

Zufrieden mit der Kommunikation mit dem Außenministerium äußerte sich die Sprecherin der Angehörigen, Monika Bleckmann, die ihren Mann Ingo (60) und den Sohn Andreas (25) vermisst. Sie habe jeden Tag einmal die Möglichkeit, mit dem Gesandten in der österreichischen Botschaft in Algier zu telefonieren, um aus erster Hand alles Details über den Stand der Suche zu erfahren, so Bleckmann gegenüber der APA. Sollte es relevante Neuigkeiten geben, informiere sie dann umgehend die Angehörigen der anderen vermissten Salzburger. Allerdings: Bisher gebe es überhaupt nichts Neues.

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