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"Intensive Kooperationen" Österreichs mit Turkmenistan

Der Präsident von Turkmenistan, Gurbanguly Berdymuchammedow, hat am Dienstag Vizekanzler und Finanzminister Wilhelm Molterer (V) in Wien zu einem Arbeitsgespräch über die bilateralen Wirtschaftsbeziehungen im Bundeskanzleramt getroffen.

“Österreich kann mit viel Know-how in dieser geopolitisch bedeutsamen Region Zentral-Asiens agieren”, meinte Molterer in einer Ausendung. Im wirtschaftlichen Bereich bestünden “intensive Kooperationen, die nach Unterzeichnung verschiedener bilateraler Abkommen noch weiter intensiviert werden sollen”.

Außerdem wurden in dem Gespräch die Zusammenarbeit zwischen Turkmenistan und der EU sowie die Bedeutung Turkmenistans als Energielieferant angesprochen. “Turkmenistan ist für Österreich und die gesamte Europäische Union auch ein wichtiger Partner im Energiebereich. Umso wichtiger ist deshalb die Vertiefung dieser Kooperation und eine Einbindung Turkmenistans in das Pipeline-Projekt Nabucco”, meinte der Vizekanzler. Österreich pflegt laut dem Finanzminister eine “ausgezeichnete und sehr freundschaftliche Beziehung” zu Turkmenistan.

Der turkmenischen Delegation gehörten neben Präsident Berdymuchammedow unter anderem Außenminister Raschid (Rashid) Meredow, Energieminister Tachberdy Tagiew und Wirtschaftsminister Khadjamyrat Geldimyradow an. Von österreichischer Seite nahmen neben Molterer auch Außenministerin Ursula Plassnik (V) und Wirtschaftsminister Martin Bartenstein (V) am Arbeitstreffen teil.

Der turkmenische Präsident trug sich außerdem am Dienstag ins Goldene Buch der Stadt Wien ein. Berdymuchammedow würdigte Wien laut einer Aussendung als Zentrum erfolgreicher Gespräche über Wirtschaft, Kultur, Humanität und Tourismus. Als neutrale Länder seien Österreich und Turkmenistan bedeutend für Friedensbemühungen in der Welt.

Der Wiener Bürgermeister Michael Häupl (S) nannte das Goldene Buch ein “Zeichen der Dialogbereitschaft”. Häupl hieß den Staatsgast im Sinne des Friedens und der Völkerverbundenheit willkommen.

Am Montag hatte Bundespräsident Heinz Fischer den turkmenischen Präsidenten in der Hofburg empfangen. Ziel des Treffens war laut Fischer die Intensivierung der wirtschaftlichen und politischen Zusammenarbeit zwischen Österreich und Turkmenistan, besonders im Energiesektor.

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