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Integrationskonferenz: Austausch und Dialog im Mittelpunkt

Bregenz - Die erste Integrationskonferenz, die heute, Freitag, 27. Juni, auf Initiative der Vorarlberger Landesregierung im Landhaus in Bregenz stattgefunden hat, entwickelte sich wie erwartet zu einem offenen Forum des gemeinsamen Austauschs und Dialogs.

“In diesen Konferenzen kann einerseits das Land seine Schwerpunkte, Stoßrichtungen und Maßnahmen darlegen. Andererseits erhalten die Integrationsakteure die Möglichkeit, ihre Erfahrungen und Erkenntnisse aus der täglichen Integrationsarbeit einzubringen”, betonen Landeshauptmann Herbert Sausgruber sowie der für Integrationsfragen verantwortliche Landesrat Erich Schwärzler.

Thema der ersten Integrationskonferenz war heute Freitag der aktuelle Stand der Integrationspolitik und -arbeit in Vorarlberg sowie die Herausforderungen der kommenden Jahre und Jahrzehnte. Mit Hinweis auf den Integrationsbericht von 2006 betonte Landeshauptmann Sausgruber, dass Vorarlberg den notwendigen Wechsel von der “Ausländerpolitik” hin zu einer modernen “Integrationspolitik” bereits vollzogen hat. Sausgruber: “Vorarlberg hat sich in den letzten Jahren eine funktionierende Struktur für die Begleitung und Gestaltung von Integration aufgebaut.”

Weiterer Baustein

Die Integrationskonferenzen sind ein weiterer Baustein dieser Struktur, erklärt Landesrat Schwärzler: “Durch sie kann der Austausch und Kontakt zu den Integrationsakteuren im Land dauerhaft gewährleistet werden”. Im Vordergrund stehen die Vernetzung sowie ein ehrlicher Dialog des Landes mit den Integrationsakteuren, die in Institutionen, auf kommunaler Ebene, in Vereinen und Initiativen und als aktive Einzelpersonen tätig sind, so Schwärzler.

Wirksame Gestaltung

“Was seine Integrationsleistung und -struktur anbelangt, braucht Vorarlberg den Vergleich mit anderen Ländern im deutschen Sprachraum nicht zu scheuen”, betonte Sausgruber. “Integration auf der Grundlage des Prinzips ‘Fordern und Fördern’ und mit klaren Spielregeln sorgt für ein friedliches Miteinander und ein Zusammenleben, das auf gegenseitigem Respekt und Verständnis beruht”, verdeutlicht Landesrat Schwärzler, für den feststeht, dass sich der bisherige Weg der Integrationsarbeit im Netzwerk von Bund, Ländern, Gemeinden, Vereinen und anderen Partnern im gemeinsamen Dialog bewährt hat.

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