Innsbrucker Szenelokal im Ausgleich: Vorarlberger Hotelier Pfefferkorn betroffen

Innsbruck - Auch der Vorarlberger Hotelier Axel Pfefferkorn ist am Standort des ehemaligen Innsbrucker Szenelokals "Maquin" von Swarovski-Kristallerbin Diana Langes gescheitert. Rund eineinhalb Jahre nachdem der Gastwirt das "pfefferkorn" in der Altstadt aufsperrte, wurde das Ausgleichsverfahren beim Innsbrucker Landesgericht eröffnet, teilte der Kreditschutzverband von 1870 (KSV) am Dienstag mit.

Ebenfalls betroffen war das “Panoramarestaurant am Rüfikopf” in Lech am Arlberg. Dieses Lokal soll im Gegensatz zum “pfefferkorn” allerdings weitergeführt werden. Betroffen sind acht Dienstnehmer und 100 Gläubiger. Die Verbindlichkeiten der “pepper GmbH” belaufen sich laut KSV auf rund 1 Mio. Euro. Die Hauptursache für die Insolvenz seien die Verluste des Innsbrucker “pfefferkorn”.

Den Gläubigern wurde eine Ausgleichsquote von 40 Prozent angeboten, die mit Unterstützung des Gesellschafters und der Gesellschaft nahestehenden Personen finanziert werden soll.

Langes-Swarovski hatte das “Maquin” nach nicht einmal einem Jahr im Frühjahr 2007 wieder geschlossen. Von mangelnder Auslastung und Problemen mit dem Personal war damals die Rede. Im Dezember 2007 eröffnete der Vorarlberger in den selben Räumlichkeiten das “pfefferkorn”.

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