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Initiative macht sich für Belebung der Ortszentren stark

Neue Plattform will Stadt- und Ortskerne beleben.
Neue Plattform will Stadt- und Ortskerne beleben.
Schwarzach - "Blühende Stadt- und Ortszentren - du hast es in der Hand": So fasst eine neue landesweite Plattform ihr Ansinnen zusammen. Konkret geht es darum, pulsierende wirtschaftliche Ortszentren zu schaffen.

Der Plattform “Blühende Stadt- und Ortszentren” haben sich laut “ORF” bereits 90 Gemeinden angeschlossen. Zudem nehmen auch mehrere Wirtschaftsgemeinschaften teil. Worum geht es? In erster Linie darum, die Attraktivität innerorts wieder zu steigern. Land, Regionen, Gemeinden und Konsumenten sitzen hier laut Verantwortlichen in einem Boot. Es gelte, das Einkaufserlebnis vor Ort weiter zu entwickeln.

Jeder Einkauf zählt

Diese Art der Zusammenarbeit sei jedenfalls in dieser Art einmalig. Ein regelmäßiger Meinungsaustausch soll Schwung bringen, in großer Runde gelte es auch Lösungen zu erarbeiten. Wo der Schuh drückt, ist auch gleich klar: Internet und Einkaufszentren stellen vor neue Herausforderungen. Zwar gewinne das Einkaufen in der Nähe immer mehr. Laut einer Umfrage im Rahmen des Räumlichen Entwicklungskonzeptes Walgau sähen 88 Prozent der Befragten keinen Bedarf an größeren/attraktiveren Einkaufszentren in der Region. Dennoch, jeder Einkauf zähle. Und gerade in Punkto Online-Shopping könnten alle etwas tun: Bücher ließen sich etwa genauso gut beim Buchhändler im Land online bestellen, und könnten am nächsten Tag abgeholt werden. Der Vorteil: Es würde in der Nähe weiterhin Buchhandlungen mit persönlicher Beratung, zum Stöbern oder für den spontanen Einkauf geben.

“Nicht nur für Kinder oder ältere Menschen sympathisch”

Dass viele Kunden diese Meinung mittragen, spüren auch die im Verein für dörfliche Lebensqualität und Nahversorgung organisierten rund fünfzig Dorfläden. “Die besondere Qualität des Einkaufs in der Nähe, gern zu Fuß oder per Fahrrad – sie ist nicht nur für Kinder oder ältere Menschen sympathisch”, stellt Karl-Heinz Marent fest. Laut ORF fordert die Plattform des weiteren, dass es keine weiteren Verkaufsflächen für die Einkaufszentren am Stadtrand geben soll. Zudem sollten auch in den Einkaufszentren Parkgebühren verlangt werden.

Aktionstage geplant

Eine erste gemeinsame Initiative der Plattform sind die Aktionstage “Blühende Stadt- und Ortszentren” am 3. und 4. Juli 2015. Landesweit machen Geschäfte, Gastronomiebetriebe und Organisationen mit bunten Blumen an Türen und Schaufenstern oder auf Plakaten auf die Vielfalt aufmerksam, die es für attraktive Stadt- und Ortszentren braucht.

Grüne: “Ja zu Parkgebühren”

“Auch wir sind glühende Anhänger von lebendigen Ortszentren. Das bedeutet Lebensqualität für die Vorarlbergerinnen und Vorarlberger”, so die Raumordnungssprecherin der Vorarlberger Grünen, Nina Tomaselli, via Presseaussendung.

“Wir freuen uns besonders, dass die Plattform auch ausdrücklich auf die große Gefahr hinweist, die von den Einkaufszentren und Fachzeilenmärkte an den Ortsrändern ausgehen”, meint die grüne Landtagsabgeordnete. Auch bleibe die ablehnende Haltung der Grünen gegenüber der Erweiterung des Messeparks weiterhin bestehen – Tomaselli spricht davon, einer “überdimensionierten Verkaufsflächenerweiterung” keine Zustimmung erteilen zu wollen.

Tomaselli fühle sich außerdem in der langjährigen grünen Forderung bestätigt, dass eine Parkraumbewirtschaftung bei den Einkaufszentren dringend notwendig sei. “Anstatt die Parkgebühren in den Ortszentren zu senken, müssen sie bei den Einkaufszentren eingeführt werden. Damit bleiben die Geschäfte in den Ortszentren konkurrenzfähig”, erklärt Tomaselli.

ÖVP: Ortskerne haben unsere Unterstützung verdient

“Lebendige Ortszentren haben eine grundlegende Funktion für die Lebensqualität der Menschen. Sie sind Orte der Begegnung und ein wichtiger Wirtschafts- und Standortfaktor. Insofern freue ich mich über die heute präsentierte Plattform ‘Blühende Stadt- und Ortszentren’, die sich eine Stärkung dieser Strukturen zum Ziel gesetzt hat”, betont VP-Wirtschaftssprecherin Monika Vonier.

Es gebe aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen, die nur gemeinsam gemeinsam bewältigt werden können, gibt Vonier zu bedenken und nennt beispielsweise die zunehmende Bedeutung des Online-Handels, das sich verändernde Kaufverhalten der Konsumenten und die Tendenz zur Konzentration von Verkaufsflächen in peripheren Lagen.

Die heute präsentierte Plattform mit rund 90 Partnern sieht Vonier als ein starkes Zeichen der Vernetzung und einen wertvollen Impuls.

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