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Infrastruktur-Förderung für Klein(st)skigebiete

Andreas Gapp unterstreicht die Bedeutung der kleineren Seilbahnunternehmen in Vorarlberg.
Andreas Gapp unterstreicht die Bedeutung der kleineren Seilbahnunternehmen in Vorarlberg. ©OBERSTDORF · KLEINWALSERTAL BERGBAHNEN; Stadt Hohenems
Bis zu 100.000 Euro an Förderungen stehen Vorarlbergs Klein- und Klein(st)skigebieten dieses und nächstes Jahr wieder für den Erhalt ihrer Anlagen zur Verfügung.

Die Aufrechterhaltung des Liftbetriebes ist dabei das erklärte gemeinsame Ziel der beiden Fördergeber Fachgruppe Seilbahnen und Land Vorarlberg. Gute Nachrichten gibt es für die Klein- und Kleinstskigebiete in Vorarlberg: Die Förderung für den Erhalt dieser Anlagen wurde für 2021 und 2022 nun zum dritten Mal aufgelegt. Auf Initiative der Fachgruppe der Seilbahnen gibt es den Fördertopf gemeinsam mit dem Land Vorarlberg seit 2017.

Fördersumme von 100.000 Euro

"Seit dem Start der Förderung vor vier Jahren konnten wir bereits 26 Projekte finanziell unterstützen oder zusagen. Das hilft vielen Betreibern ganz enorm. Wir sind stolz, dass wir die Förderung auch in diesem für unsere Branche sehr schwierigen Jahr wieder realisieren können" erläutert Andreas Gapp, Fachgruppenobmann der Vorarlberger Seilbahnen.

Pro Jahr steht eine Fördersumme in Höhe von 100.000 Euro zur Verfügung. Dabei beteiligen sich Land und Fachgruppe je zur Hälfte an den Förderungen für Investitionen in Instandhaltungsmaßnahmen bzw. zur Aufrechterhaltung des Liftbetriebs in Klein- und Kleinstskigebieten. Andreas Gapp unterstreicht die Bedeutung der kleineren Seilbahnunternehmen in Vorarlberg: "Klein- und Kleinstskigebiete, die meist im Nahbereich großer Ballungsräume liegen, stellen ein wichtiges Angebot für die Jugend und für Familien dort dar. Sie bieten gerade Jugendlichen die Möglichkeit, den Skisport auszuüben und helfen mit, junge Menschen auf die Pisten zu bringen. Deshalb unterstützen die Fachgruppe und das Wintersportland Vorarlberg die Initiative aus Überzeugung."

Ansuchen für Klein- und Kleinstskigebiete

Ansuchen können Skiliftunternehmen in Klein- und Kleinstskigebieten, die sich in einer wirtschaftlich angespannten Situation befinden. Unterstützt werden Maßnahmen, die den Bestand nachhaltig sichern oder die Wirtschaftlichkeit wesentlich verbessern. Technische Beschneiungsanlagen können laut Förderrichtlinien nicht berücksichtigt werden. Anträge können beim Amt der Vorarlberger Landesregierung gestellt werden.

Fachgruppe der Seilbahnen Vorarlberg

Die Fachgruppe der Seilbahnen Vorarlberg vertritt die Interessen von 71 Mitgliedern und 32 Skigebieten. Vorarlbergweit sind 306 Bahnen und Lifte in Betrieb, die insgesamt rund 1.000 Pistenkilometer bedienen. Durchschnittlich sind über 1.000 Mitarbeiter und 20 Lehrlinge bei den Vorarlberger Seilbahnbetrieben beschäftigt. Jährlich erwirtschaften die Vorarlberger Seilbahnen einen Nettoumsatz aus Personenbeförderung von rund 150 Millionen Euro und reinvestieren im Schnitt 50 Millionen Euro.

(VOL.AT)

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