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Inflation stieg auf 1,9 Prozent - Mieten als Preistreiber

Die Inflationsrate ist im Mai auf 1,9 Prozent gestiegen, dabei verteuerten sich die Wohnungsmieten mit plus 3,8 Prozent gleich doppelt so stark.

Im Vormonat April lag der Preisanstieg im Jahresabstand bei 1,8 Prozent. Stärkste Preistreiber waren im Mai Wohnen und Treibstoffe, wie die Statistik Austria am Freitag mitteilte. Gegenüber April betrug die Teuerung im Mai 0,2 Prozent.

Inflation im Mai
Inflation im Mai ©APA

Heizöl 21 Prozent teurer

Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke kosteten im Mai durchschnittlich um 1,9 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Heizöl wurde gleich um 20,8 Prozent teurer. Um 11,2 Prozent gesunken sind die Preise für Mobiltelefone.

Täglicher Einkauf deutlich teurer

Die Teuerung beim täglichen und wöchentlichen Einkauf ist deutlich höher als die Gesamtinflation: Das Preisniveau des Mikrowarenkorbs mit Nahrungsmitteln, Tageszeitungen und Kaffee im Kaffeehaus, der den täglichen Einkauf repräsentiert, erhöhte sich um 3,8 Prozent (April ebenfalls +3,8 Prozent). Das Preisniveau des Miniwarenkorbs, der einen wöchentlichen Einkauf abbildet und neben Nahrungsmitteln und Dienstleistungen auch Treibstoffe enthält, stieg im Jahresabstand um 4,4 Prozent (April +3,2 Prozent).

(APA)

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