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Indizien verdichten sich: Neue Details zu Imster Bluttat

Opferanwalt Stefan Denifl
Opferanwalt Stefan Denifl ©Steurer
Er wäre vor wenigen Tagen 18 geworden. Jener junge Lustenauer, der am 13. Mai dieses Jahres im Zuge eines Raufhandels zwischen zwei Jugendgruppen in Imst erstochen wurde.
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Imst. Erstmals nahm Opferanwalt Stefan Denifl (49) Einsicht in den Akt über die noch laufenden Ermittlungen. Fazit: Der Hauptbeschuldigte, für den die Unschuldsvermutung gilt, scheint immer mehr in Bedrängnis zu geraten. Auch über den Tathergang ergibt sich ein immer klareres Bild.

So wird der 19-jährige österreichische Staatsbürger türkischer Herkunft, der zu den Anschuldigungen eisern schweigt, von einem Mitglied seiner Gruppe schwer belastet. Dieser gab laut Akt an, dass der Hauptverdächtige gegenüber seinen Kumpeln verkündet habe, den jungen Lustenauer abgestochen zu haben. „Es waren mehrere Stiche ins Herz“, entnimmt Anwalt Denifl dem Akt. Auch bezüglich Rekonstruktion des Tathergangs schärft sich das Bild zusehends. Demnach hatten die zwei Gruppen vereinbart, ihre Meinungsverschiedenheiten mittels eines fairen Faustkampfes auszutragen. Das spätere Opfer kämpfte gegen ein Mitglied der gegnerischen Gruppe und soll dieses besiegt haben. Daraufhin trat ihm ein anderes Mitglied aus der Gruppe der Widersacher von hinten gegen den Kopf. Der Vorarlberger taumelte benommen zur Seite. Nachdem die Auseinandersetzung vorüber schien, soll der Hauptverdächtige in Erscheinung getreten sein. Mit einem Klappmesser bewaffnet sei er auf den benommenen und kampfunfähigen Vorarlberger gestürzt und habe ihm die tödlichen Stiche versetzt.

15 Jahre Haft drohen

Der Tatverdächtigte wurde kurz darauf unweit des Tatorts in Imst festgenommen. Kürzlich wurde die Untersuchungshaft gegen ihn erneut verlängert. „Die Ermittlungen sind noch nicht ganz abgeschlossen und es gibt daher auch noch keine Anklageschrift“, kennt Stephan Denifl den Stand der Dinge. Der als Opferanwalt erfahrene Jurist glaubt allerdings, dass die Ermittlungen nicht mehr allzu lange dauern werden. Die Anklage wird wahrscheinlich auf Mord lauten. Im Falle einer Verurteilung droht dem 19-jährigen eine 15-jährige Haftstrafe.

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