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Indien hält Warnung acht Stunden aufrecht

Indien will nach dem schweren Beben im Indischen Ozean die Tsunami-Warnung bis zu acht Stunden lang aufrecht erhalten. Die Bewohner der Küstenregionen müssten „sechs bis acht Stunden“ Vorsicht walten lassen.

Das sagte der Leiter des zuvor reaktivierten Krisenstabs, S.K. Swami, am Dienstag (Ortszeit). Indien hatte nach dem Beben, das sich nach Angaben des US-Erdbebeninstituts (USGS) um 18.09 Uhr (MESZ) etwa 200 Kilometer vor der Küste der indonesischen Insel Sumatra ereignete, für seine gesamte südliche Küstenregion Tsunami-Warnungen ausgegeben.

Das USGS gab die Stärke des Seebebens zuletzt mit 8,7 auf der Richterskala an. Das Beben, das am 26. Dezember die verheerenden Flutwellen auslöste, hatte eine Stärke von 9,0. Bei der Tsunami-Katastrophe kamen in den insgesamt elf betroffenen Staaten am Indischen Ozean mindestens 273.000 Menschen ums Leben.

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