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Indien: Autobus-Explosion

In einem Vorort der indischen Wirtschaftsmetropole Ahmadabad im Bundesstaat Gujarat im Westteil des Landes ist eine weitere Bombe explodiert.

Bei insgesamt vier Explosionen in Autobussen in Ahmadabad wurden nach Polizeiangaben am Mittwoch 15 Menschen verletzt. Drei der Sprengsätze detonierten in der Früh fast zeitgleich in voll besetzten Stadtbussen. Die Ermittler gingen von selbst gebastelten Bomben mit relativ geringer Sprengkraft aus.

Einem Fernsehbericht zufolge macht die Polizei die religiösen Unruhen zwischen Moslems und Hindus in Gujarat für die Anschläge verantwortlich, bei denen seit Februar etwa tausend Menschen getötet wurden. Die Polizei in allen großen Städten des Landes wurde in Alarmbereitschaft versetzt. In Ahmadabad wurden bei einer Durchsuchung aller Busse und Bahnhöfe zwei weitere Sprengsätze entdeckt und entschärft. Zwei Busbahnhöfe wurden evakuiert.

Gujarat wird seit Februar von einer Serie blutiger Zusammenstöße zwischen Moslems und Hindus erschüttert. Die meisten der rund tausend Toten waren Moslems. Die Unruhen waren durch einen Überfall auf einen Zug mit Hindu-Aktivisten ausgelöst worden, bei dem Ende Februar 58 Menschen verbrannten.

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