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Indien: 17 Tote in Kaschmir

Bei einer Anschlagserie muslimischer Extremisten und schweren Kämpfen sind im indischen Teil Kaschmirs mindestens 17 Menschen getötet worden. Gewalt nahm in den vergangenen Wochen zu.

Unter den Toten seien vier Polizisten, drei gewaltbereite Islamisten und zahlreiche Zivilisten, teilte die Polizei am Freitag mit.

Bei einem Feuergefecht in der Innenstadt der Regionalhauptstadt Srinagar wurden nach Angaben von Augenzeugen 17 Menschen verletzt, darunter 6 Journalisten. Die Gewalt in Kaschmir hat in den vergangenen Wochen zugenommen. Die indische Armee verzeichnete nach eigenen Angaben eine Zunahme der Infiltration islamischer Extremisten aus dem pakistanischen Teil Kaschmirs.

Im indischen Teil Kaschmirs kämpfen militante Islamisten für die Unabhängigkeit oder den Anschluss der Region an Pakistan. Seit Jahresbeginn haben indische Sicherheitskräfte dort mehr als 500 Extremisten getötet. Indien wirft Pakistan immer wieder vor, die Rebellen von pakistanischem Territorium aus operieren zu lassen. Indien und Pakistan haben seit ihrer Unabhängigkeit von britischer Kolonialherrschaft 1947 drei Kriege gegeneinander geführt, zwei davon um das geteilte Kaschmir. Anfang vergangenen Jahres nahmen die beiden südasiatischen Atommächte Friedensverhandlungen auf.

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