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In Wolfurt geht es richtig zur Sache

Karin und Peter Meusburger halten den Siegerpokal schon mal in den Händen.
Karin und Peter Meusburger halten den Siegerpokal schon mal in den Händen. ©VOL.AT/Luggi Knobel
Alberschwende/Wolfurt. Die Masters-Hauptrunde startet heute um 13 Uhr. 40 Amateurteams kämpfen um den Titel. Vor dem Beginn in die Hauptrunde nahm VOL.AT die acht Vorrundengruppen und die Starspieler etwas genauer unter die Lupe.

Heute (13 Uhr) beginnt mit insgesamt 40 Amateurteams der eigentliche Hallenzauber um die inoffizielle Vorarlberger Hallenfußballmeisterschaft. Zehn Vereine und die heimische AKA-Mannschaft trugen sich bislang in die Siegerliste beim Hallenmasters ein. Noch keiner Mannschaft ist es gelungen, den Titel beim Masters zwei Mal in Folge zu gewinnen. Vielleicht gelingt es diesmal dem Fünffach-Sieger und Rekordchampion FC Hard. Harte Gegenwehr kommt aber von Ex-Turniersieger Dornbirn und Altach Amateure sowie den beiden VL-Klubs Andelsbuch und Alberschwende. Vor dem Masters-Start nahm „VOL.AT” die acht Masters-Vorrundengruppen etwas genauer unter die Lupe.

Vorrunde Gruppe 1 (Samstag, 28. Dezember, 13 Uhr): Cashpoint SCR Altach Amateure, Holzbau Sohm FC Alberschwende, SC Fußach, Team Canin Viktoria Bregenz, SV Satteins
Die stärkste Amateurmannschaft Vorarlbergs Altach Amateure und Alberschwende sind eigentlich fix fürs Halbfinale vorgesehen. Bei den Rheindörflern werden die Kaderspieler Timo Wölbitsch und Daniel Krenn mit Gastspieler Emre Demir (spielt in Diepoldsau) dabei sein. Auch von Youngster Sefa Gaye dürfen sich die Rheindörfler einiges erwarten. Alberschwende wurde zuletzt zweimal Dritter und hofft endlich auf den Masterssieg. Doch Alberschwende fehlen mit Jan Gmeiner und Hakan Öztürk die beiden Torjäger des Vorjahres. Doch der Ex-Austrianer Harald Dürr soll die Wälder zumindest wieder ins große Finale führen. Lukas Jäger (Altach) tritt bei seinem Stammklub Alberschwende als Gastspieler in Erscheinung. Peter Sallmayer steht nach seiner Rückkehr zur Viktoria erstmals wieder an der Bande und gibt Tipps. Das „Wintermärchen” von Satteins mit Gastspieler Aleksandar Djordjevic soll fortgesetzt werden. Fußach wird es schwer haben sich zu behaupten.

Vorrunde Gruppe 2 (Samstag, 28. Dezember, 16 Uhr): blum FC Höchst, RW Rankweil, World-of-Jobs VfB Hohenems, cd mediateam SC Göfis, Ruech Recycling RW Langen
Mit RLW-Klub Höchst, Rankweil und LL-Winterkönig Hohenems gibt es hier drei Favoriten auf den Aufstieg ins Halbfinale. Bei den Höchstern sind prädestinierte Hallenzauberer dabei: Samir Karahasanovic, Fabian Koch, Mathias Mayer und auch Neuzugang Simon Thurner. Aber die Außenseiter Göfis und Langen haben auf dem Parkett schon jahrelang positiv überrascht und sind immer wieder für Sensationen gut genug. Hohenems wurde im Vorjahr Vierter aber zählt heuer nicht zu den Mitfavoriten. Mit Sefa Gaye (bester Torschütze im Vorjahr der Finalrunde) und dem Brüderpaar Adrian und Johannes Klammer fehlen den Grafenstädtern richtig gute Hallenkicker. Bei den Ranklern gibt Ex-FCL-Profi Markus Fritsche mit 39 Jahren sein Comeback und wird auch das Team betreuen.

Vorrunde Gruppe 3 (Samstag, 28. Dezember, 19 Uhr): FC Mohren Dornbirn, Zimm FC Wolfurt, Zima FC Langenegg, Golm FC Schruns, World-of-Jobs VfB Hohenems 1b
Alles rechnet hier eigentlich mit einem „Spaziergang” von Ex-Turniersieger Dornbirn und Hausherr Wolfurt. In den Reihen der Rothosen stehen mit Semih Yasar und Johannes Hirschbühl auch zwei Spieler, die schon das Turnier gewonnen haben. Gastspieler Dursun Karatay (Eschen) spielt für Dornbirn. Wolfurt will endlich vor eigenem Publikum das Masters auf dem obersten Treppchen beenden. Goalie-Legende Thomas Fetz wird letztmals auf dem Parkett zwischen den Pfosten stehen. Wolfurt hat mit Serkan Aslan, Aleksandar Umjenovic (schon Turniersieger mit Hard) und Lukas Neunteufel sowie den Brüdern Tobias und Benjamin Neubauer eine sehr starke Truppe zur Verfügung. Schruns tritt nach vielen Jahren wieder in Wolfurt an. Langenegg und das bisher stärkste Team des Turnieres Hohenems 1b könnten die erste Hürde im Hauptbewerb überstehen.

Vorrunde Gruppe 4 (Sonntag, 29. Dezember, 11 Uhr): Kaufmann Bausysteme FC Bizau, Admira Dornbirn, typico SV Lochau, Vollbad FC Götzis, SPG Buch/Alberschwende 1b
Lochau und Admira Dornbirn machen seit Jahren eine gute Figur beim Masters in Wolfurt. Oft standen die beiden Unterländer-Klubs unter den letzten sechs Teams. Lochau erhält durch Neuzugang Burak Özgün eine richtige „Granate” für den Hallenzauber, auch Mustafa Inan wird für die Leiblachtaler goldwert sein. Neocoach Robert Skafar wird seinen Götznern erstmals auf die Beine schauen, doch die Kummenberg-Elf hat mit dem Neuen Esref Demircan eine echte Verstärkung für die Halle dabei. VL-Winterkönig Bizau hat in den letzten Jahren in Wolfurt stets ein Kurzauftritt gehabt und will diese Negativserie endlich stoppen. Heuer hat man auch starke Spieler wie Pius Simma, Tomasz Pekala, Dominik Helbock, Murat Bekar und Goalie Marc Gasser an Bord. Die jungen Wilden SPG Buch/Alberschwende kann weiter frechdrauflosspielen.

Vorrunde Gruppe 5 (Sonntag, 29. Dezember, 14 Uhr): FC Nenzing, Sparkasse FC BW Feldkirch, Ender Klimatechnik TSV Altenstadt, Erne FC Schlins, KFZ Tech Hagspiel FC Hittisau
Vier der fünf Klubs in der Gruppe 5 sind aus umliegenden Gemeinden im Raum Walgau/Oberland. Feldkirch konnte vor acht Jahren das Turnier schon gewinnen. Auch Nenzing präsentierte sich des Öfteren als Sensationsteam. Neben den beiden VL-Nachbarklubs Nenzing und Feldkirch wird es ein harter Kampf um die Aufstiegsplätze geben. Bei Nenzing wird der Ex-Altacher Patrick Scherrer als Gastspieler zu bewundern sein.

Vorrunde Gruppe 6 (Sonntag, 29. Dezember, 17 Uhr): AKA Hypo Vorarlberg U-18, FC Intemann Lauterach, SK CHT Austria Meiningen, BayWaLamag FC Thüringen, FC Renault Malin Sulz
Mit der heimischen AKA-Mannschaft und Landesligist Meiningen sind gleich zwei ehemalige Wolfurt-Champions in derselben Gruppe. Hoch einzuschätzen sind aber auch zweifelsfrei Lauterach (VL) und Thüringen (LL). Bei Lauterach kann Neotrainer Mandy Eisbacher auf hallenerprobte Spieler wie Sebi Beer, Danijel Gasovic, Tobias Hämmerle zurückgreifen. Sulz kann allemal eine weitere Runde überstehen. Michael Liendl wird aufgrund Urlaub heuer nicht für Thüringen spielen.

Vorrunde Gruppe 7 (Montag, 30. Dezember, 18.30 Uhr): Forstner Speichertechnik FC Hard, FC Brauerei Egg, Hella Dornbirner SV, FC Schwarzach, Fliesen Heim FC Sulzberg
„Hammergruppe”. Die drei Turniersieger Hard (Rekord-Champion), Egg und Dornbirner SV spielen in der gleichen Gruppe und das verspricht die Hammergruppe zu werden. Denn mit Schwarzach ist ein vierter Klub dabei, wo schon einigemale das 6er-Finale erreicht hat. Bei Hard sind die so starken Spieler und oftmaligen Turniersieger Markus Grabherr, Herbert Sutter, Thomas Beck, Kevin Defranceschi, Simon Mentin und Christoph Fleisch im Einsatz und hoffen das halbe Dutzend vollzumachen. Markus Grabherr war bei vier Turniersiegen im Einsatz. Metin Batir gibt bei Hard sein Debüt. Andreas Simma ist nach seinem Kreuzbandriss noch nicht einsatzbereit. Nach dem 13. Platz im Herbstdurchgang will Hard in Wolfurt und dann beim eigenen Seehallencup erfolgreich sein. Dornbirner SV setzt auf Goalie Göki Hacisalihoglu und Neuzugang Julian Birgfellner.

Vorrunde Gruppe 8 (Montag, 30. Dezember, 20.45 Uhr): SW Bregenz, Simma Electronic FC Andelsbuch, Austria Lustenau Amateure, Simon Installationen FC Mäder, Alfi FC Lingenau
Eine sehr, sehr starke Gruppe zum Abschluss folgt mit Bregenz, Andelsbuch, Austria Amateure und Mäder. Bregenz wird aber vorwiegend nur mit jungen Kickern spielen. Andelsbuch als Vorjahreszweiter ist heuer noch stärker einzuschätzen, denn Sambatänzer Reinaldo Ribeiro schnürt für die Truppe um Trainer Roli Kornexl die Schuhe. Mit Jürgen Schneider, Andreas Bechter, Heli Hafner, Herwig Liebschick, Rene von der Thannen, David Fink hat Andelsbuch viele prädestinierte Hallenkicker dabei. Und laut dem Trainer nimmt man den Auftritt in Wolfurt dementsprechend ernst. Bei Austria Lustenau Amateure könnten die drei Kaderspieler Patrick Salamon, Thiago de Lima und Pius Grabher die Fohlentruppe der Grün Weißen ganz nach vorne bringen. Auch Mäder – im Vorjahr Fünfter – hat mit Selcuk Olcum und Sevket Akyildiz zwei außergewöhnlich starke Hallenkicker in ihren Reihen, auch Tormann Muhi Cetinkaya hat mit Dornbirn das Turnier schon gewonnen.

Halbfinale: Gruppe 1 (Donnerstag, 2. Jänner 2014, 18.30 – 21.30 Uhr): Erster Gruppe 1, Dritter Gruppe 2, Erster Gruppe 4, Zweiter Gruppe 5, Zweiter Gruppe 6, Dritter Gruppe 8

Gruppe 2 (Freitag, 3. Jänner 2014, 18.30 – 21.30 Uhr): Zweiter Gruppe 1, Erster Gruppe 3, Dritter Gruppe 4, Erster Gruppe 5, Dritter Gruppe 7, Zweiter Gruppe 8

Gruppe 3 (Samstag, 4. Jänner 2014, 13.30 – 16.30 Uhr): Dritter Gruppe 1, Zweiter Gruppe 2, Dritter Gruppe 3, Erster Gruppe 6, Zweiter Gruppe 7, Erster Gruppe 8

Gruppe 4 (Sonntag, 5. Jänner 2014, 13.30 – 16.30 Uhr): Erster Gruppe 2, Zweiter Gruppe 3, Zweiter Gruppe 4, Dritter Gruppe 5, Dritter Gruppe 6, Erster Gruppe 7

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