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In Gedenken an Ing. Heribert Höscheler

Doren. Wie ein Lauffeuer ging die Todesnachricht durch das Dorf und löste große Betroffenheit aus. Geboren in Feldkirch am 14. Juli 1934, Besuch der HTL Bregenz Maschinenbau – war seine erste Arbeitsstelle die Illwerke, dann folgte die Fa. Steurer in Doren und in weiterer Folge bis zur Pensionierung 18 Berufsjahre bei Doppelmayr. Von der Planung bis zur Fertigstellung führte ihn der verantwortungsvolle Beruf in weite Teile der Welt. Asien, Lateinamerika, überall zeugen Seilbahnen vom Wirken Ing. Heribert Höschelers.

Sein überaus soziales Engagement ließ ihn in weiten Teilen der dritten Welt Beruf und Helfen miteinander sinnvoll verbinden. Er war verheiratet mit Anni und stolzer Vater von drei Söhnen, die ihn mit fünf Enkeln zum liebevollen Großvater machten. In Doren zeugt manches Eigenheim vom planerischen, kreativen Gestalten. Heribert Höschelers Fähigkeiten waren so vielseitig und organisatorische Qualitäten kamen zum Ausdruck bei der Übernahme der Obmannschaft anlässlich des 150 jährigen Musikfestes des Dorener Musikvereines.

In Hittisau und Schwarzenberg hat er gemeinsam mit seiner Gattin Anni Tschernobylkranken Kindern aus der Region Gomel unvergessliche Ferienaufenthalte gestaltet, die Kinder umsorgt, bekocht und ihnen das Ländle näher gebracht. Sein überaus großes soziales Anliegen galt jenen Tschernobylkindern und allen leidenden schwer kranken Kindern dieser Region, für die in Gomel das erste Missionskinderdorf entsteht.

Familie Höscheler zeigte hier in all den Jahren großes Interesse und widmete ihre Familienfeste mit großzügigen Spenden jenen Kindern in Not, die keine Lobby haben. Beim Sterbegottesdienst, konnte sein Conmaturant – Pfarrer Pius Fässler und Conzelebrant Eugen Giselbrecht eine überaus große Trauergemeinde begrüßen und Sebastian Lässer, Personalchef von der Fa. Doppelmayr sprach Worte des Dankes und der großen Anerkennung durch die Firmenleitung, die Ing. Heribert Höscheler würdigten, auch für die Zeit nach der Pensionierung, wenn es weltweit eine Aufgabe gab für Heribert Höscheler.

Doris Allgäuer von der Tschernobylhilfe gab in bewegenden Worten einen Einblick in die Herzensangelegenheiten von Heribert, dessen Wunsch es war, jenen Tschernobylkindern ein Heim zu schenken, in dem sie in Liebe und Würde leben und sterben können. Eine überaus große Spende € 5.000.00 übergaben die Enkelkinder an Doris Allgäuer von der Tschernobylhilfe und so ging ein letzter Wunsch von Ing. Höscheler in Erfüllung: „Folge deinem Herzen.“

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