In 100 Tagen zur Dachgleiche

Nach Stand der Dinge sollte der ehrgeizige Eröffnungstermin "vor Weihnachten" halten, denn "wir haben bisher den Zeitplan nicht nur eingehalten, wir sind sogar ein Stückchen voraus", ist der künftige Geschäftsführer Klaus Riezler zuversichtlich.

Am 17. März war mit den Abbrucharbeiten begonnen worden, wenige Tage später begann bereits der Aushub für den Neubau. Nach ziemlich genau 100 Tagen gibt es jetzt das symbolische Richtfest. Dabei gilt es, so Riezler, nicht nur den Baufirmen und den Handwerkern zu danken, “auch die Nachbarn haben in den turbulenten Wochen einiges an Belastungen ertragen müssen.”

Inzwischen wird in Umrissen auch erkennbar, dass die Planer sehr behutsam an das Konzept heran gegangen sind und in Würdigung der Pionierleistungen früherer Generationen den Kopfbau des neuen Hauses dem ursprünglichen Gasthaus “Sonne” stark nachempfunden haben (siehe Grafik).

Der neue Leitbetrieb von Mellau bewahrt somit ein Stück Nostalgie, ist auf der anderen Seite aber hochmodern und erfüllt alle Wünsche der Gäste. “Vier Stern plus” ist das erklärte Ziel des Besitzers. Bekanntlich war die „Sonne“ vor Jahren in finanzielle Turbulenzen geraten und kam in deutschen Besitz. Vor etwa zwei Jahren wurde es jedoch wieder in „Bischofberger Familienbesitz“ zurückgeholt.

Dass es zu dieser Lösung kam, „verdankt“ die „Sonne“ dem in den USA tätigen Norbert Bischofberger, dem Entdecker des Vogelgrippe-Impfstoffs „Tamiflu“, der heute an der Spitze eines Biotechnologiekonzerns in Kalifornien steht.

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