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"Impfung schützt Mutter und Kind"

Primar Burghard Abendstein bei "Vorarlberg LIVE"
Primar Burghard Abendstein bei "Vorarlberg LIVE" ©VOL.AT
Schwangere können ab der 13. Woche geimpft werden.

Die Stadt Wien ist vor wenigen Tagen vorgeprescht und hat angekündigt, dass sie auch schwangere Frauen gegen das Coronavirus impfen wird. Und auch bei in Vorarlberg macht das die Politik ab sofort möglich, obwohl es keine Studien zu dieser Gruppe gibt. Das "Nationale Impfgremium" empfiehlt Ärzten, ihren Patientinnen ab der 13. Schwangerschaftswoche die Impfung anzubieten.

Bislang war die Covid-Schutzimpfung für Schwangere tabu. „Inzwischen hat sich unser Erkenntnisstand rapide vermehrt. Jetzt können wir auch Schwangeren die Impfung empfehlen“, sagte Primar Burghard Abendstein, Leiter der Gynäkologie und Geburtshilfe im LKH Feldkirch, in „Vorarlberg LIVE“.

„Die Impfung schützt die Mutter und das Ungeborene“, betonte der Arzt. Zudem würden die von der Mutter gebildeten Antikörper auf das Kind übergehen. Diese Impfung mache auch Sinn, weil Schwangere bei einer Covid-Erkrankung ein hohes Risiko für einen schweren Verlauf hätten. Abendstein sprach von 60 Prozent, die im Krankheitsfall intensivmedizinischer Betreuung bedürfen. Da es nur Erfahrungen mit mRNA-Impfstoffen gibt, werden Schwangere derzeit ausschließlich damit geimpft. Das Gerücht, wonach die Impfung unfruchtbar mache, quittierte Abendstein mit dem Satz: „Das ist fachlich betrachtet nicht nachvollziehbar.“

Skepsis unter Müttern

Unter werdenden Müttern gibt es aber Skepsis, wie ein Bericht von "Vorarlberg heute" zeigt:

(VN/mm)

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