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Immer mehr Rätsel um Madeleine

Nachdem am Sonntag Blutspuren im Zimmer der im Mai in Portugal entführten Madeleine McCann gefunden wurden, schwindet die Hoffnung zunehmend, das Kind lebend zu finden.

Die portugiesische Polizei geht demnach immer stärker von der Annahme aus, dass die Vierjährige nicht entführt, sondern in ihrem Zimmer in einer Ferienanlage an der Algarve-Küste zu Tode gekommen sei. Ob die Kleine ermordet wurde oder einem Unfall zum Opfer fiel, blieb weiter ungeklärt.

Der Verdacht begründet sich darauf, dass die eingesetzten Leichenhunde nur den Geruch von bereits verstorbenen Personen aufnehmen und sich somit ein Leichnam in dem Zimmer befunden haben muss. Die Ermittler vermuten demnach, dass es sich um das Mädchen handelt.

Madeleines Eltern hatten laut ihren Angaben im Mai des Jahres in einem Restaurant der Ferienanlage von Praia da Luz zu Abend gegessen. Bei ihrer Rückkehr fanden sie zwar Maddies jüngere Geschwister später friedlich schlafend vor, die Vierjährige war jedoch aus dem Schlafzimmer verschwunden.

War das Blut im Zimmer von Maddie?

Aufgrund dieser Hypothese hätten die Ermittler nochmals genau den Strand abgesucht – für den Fall, dass der Mörder die Leiche ins Meer geworfen hätte. Auch die erneute Durchsuchung des Hauses des bisher einzig Verdächtigen stehe in diesem Zusammenhang.

Bei dem Einsatz war das Haus eines an der Algarve-Küste lebenden Briten gründlich durchsucht und sogar der Garten zum Teil umgegraben worden. Die portugiesische Presse berichtete am Montag, die Suchaktion sei ohne Ergebnis geblieben. Die Beamten – portugiesischen Kriminalpolizisten auch britische Experten – hätten auf dem Grundstück keine Spuren von der vierjährigen Madeleine entdeckt.

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