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Immer auf der Suche nach lustigen Geschichten

Das Schottar Echo-Team mit Mentor Bruno Ulmer, der jedes Jahr die erste Ausgabe erhält.
Das Schottar Echo-Team mit Mentor Bruno Ulmer, der jedes Jahr die erste Ausgabe erhält. ©cth
Das Schottar Echo feiert 35-jähriges Jubiläum.
Immer auf der Suche nach lustigen Geschichten

Dornbirn. Wenn am 21. Februar die 35. Ausgabe vom Schottar Echo erscheint, wird Bruno Ulmer vom gleichnamigen Café in Haselstauden der Erste sein, der einen Blick ins närrische Blättle werfen darf. Eine Tradition, die seit jeher gepflegt wird, ist der „Kult-Haselstauder“ doch Mentor der ersten Stunde und noch ein echtes Original. „Genau an diesen mangelt es leider immer mehr. Die Gesellschaft hat sich in den letzten Jahren verändert, Originale sterben aus und das macht es für uns nicht einfacher“, zeigt sich Peter Alge besorgt. Gemeinsam mit Gerald Bischof, Gerhard Pierer (Zeichnungen) und Nina Winkler (Korrekturen) bilden sie das ambitionierte Team der Fasnatzeitung „Schottar Echo“.

35 Jahre Schottar Echo bedeuten 35 Jahre Kampf um Beiträge. Doch die Tradition ist es auch, die den Verantwortlichen weiterhin Motivation schenkt – und Humor. „Eine ganz wichtige Voraussetzung, wenn man eine Faschingszeitung macht“, lacht Alge.

Eine Haselstauder Institution

Bereits in den Jahren 1920 bis Anfang 1930 gab es bereits verschiedenen Faschingszeitungen in Haselstauden. Der Name Schottar wird von einem Expositus Schott abgeleitet, der 1792 zur Eröffnung der Pfarrkirche in Haselstauden tätig war. Die Interessengemeinschaft „Schottar Echo“ wurde schließlich 1984 mit damals noch 25 Mitgliedern gegründet. 1985 erschien dann die 1. Ausgabe, die damals noch im „Fahrverkauf“ persönlich zugestellt wurde. Von 1998 bis 2003 pausierte der Schottar Echo wegen Beitragsmangel, erlebte 2004 aber einen Neustart in abgespeckter Version.

„1986 waren innerhalb von zwei Stunden 400 Blättle ausverkauft. Jedes Jahr wurden an die 800 Ausgaben produziert, inzwischen sind es bedeutend weniger“, bedauern die Macher. Trotzdem kann man auf beachtliche Zahlen zurückblicken: In 34 Ausgaben wurden 3.803 Beiträge mit 1.471 Zeichnungen auf 1.152 Seiten veröffentlicht. 485 wegen Personenschutz oder zu wenig Lächerlichkeit nicht bearbeitet.

Immer für einen Spaß zu haben

Die Beiträge handeln jedes Jahr von „echten“ Haselstaudern – oder ehemaligen. Bis 1997 wurde zudem traditionsgemäß beim Rosenmontagsball der „Humorle-Preis“ überreicht. Eine Auszeichnung, für den, der den größten Quatsch angestellt hat. Der Preis in Form eines Glaskruges war unter den Schottarn ein heißes Teil der Begierde.

Auf zahlreiche Quatschmacher und Kuriositäten hoffen die Herausgeber auch in den nächsten Jahren, schließlich ist man gewillt, diese Tradition weiterhin „närrisch“ zu pflegen.

Auch für die diesjährige Ausgabe sind noch weitere Beiträge herzlich willkommen! Pleiten, Pech & Pannen á la Schottar werden gerne unter: schottar.echo@aon.at entgegengenommen. Redaktionsschluss ist am 7. Februar.

Die neue Ausgabe vom Schottar Echo ist dann ab 22. Februar an verschiedenen Verkaufsstellen in Haselstauden erhältlich.

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