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Im Wechselbad der Gefühle

Die erste Wut ist vorbei. Nach dem Seitensprung des Schauspielers Fischer will seine Ehefrau vorerst noch immer die Trennung, um das Beziehungsdrama in Ruhe verarbeiten zu können.

Doch von Scheidung ist nicht mehr die Rede. Medienberichte, wonach sie ihren Mann auf keinen Fall zurückhaben wolle, stimmten nicht, sagte Renate Fischer der „Passauer Neuen Presse“ (Donnerstag). „Ich liebe Otti noch immer.“ Der Schauspieler („Der Bulle von Tölz“) und seine Frau (45) hatten am Donnerstag ihren 16. Hochzeitstag.

Vielleicht hat das Renate Fischer wieder etwas versöhnlicher gestimmt. Immerhin hatten sie glückliche Jahre miteinander. Die beiden Kinder Lara (15) und Nina Marleen (9) sind lebendes Zeugnis für das früher uneingeschränkte Ja des Paares zueinander. Die vielen gemeinsamen Jahre und Erlebnisse könnten nicht einfach mit einem Federstrich weggewischt werden, räumte die Ehefrau auch mit Blick auf das Wohl der Kinder ein. Auch ihren Mann nehme die Sache sehr mit. „Wenn ich ihn so leiden sehe, würde ich ihn am liebsten gleich wieder mit nach Hause nehmen“, sagte Renate Fischer dem Blatt.

Sie hatte sich von „Otti“ getrennt, nachdem er ihr eine Affäre mit einer 37-jährigen Wienerin gebeichtet hatte. Dieser anderen Frau wiederum gab der Schauspieler nach seiner Beichte den Laufpass, als er von ihren Kontakten zum Rotlicht-Milieu erfuhr. „Er ist einer Nutte aufgesessen, da braucht man schon eine gewisse Distanz, um das verarbeiten zu können“, sagte Renate Fischer im Wechselbad der Gefühle. Deshalb wolle sie zunächst einmal die räumliche Trennung.

Dennoch nimmt die Ehefrau ihren „Otti“ gegen ihrer Meinung nach überzogene Berichte in den Medien in Schutz. „Eine Watsch’n hat er verdient für seinen Fehltritt, aber doch keine öffentliche Hinrichtung.“ Doch mit ihren versöhnlichen Gedanken wird sie weiter auf eine harte Probe gestellt, denn die 37-jährige Ex-Geliebte des Schauspielers gibt – Glaubwürdigkeit hin oder her – munter ein Interview nach dem anderen und kommentiert dabei ungeniert auch das Eheleben der Fischers.

Und ausgerechnet an deren Hochzeitstag machte die „Bild“-Zeitung mit Ottfried Fischers „neuer Sex-Beichte“ auf der Titelseite auf. „Ich war auch im Bordell“, lautete die Schlagzeile. Mit Aussagen seiner Ex-Geliebten zu angeblichen Bordell-Besuchen konfrontiert, sagte der Schauspieler dem Blatt, dass er öfters mit einem Filmkollegen in einem einschlägigen Club gewesen sei, „um dort an der schönen Bar Grappa zu trinken“. Nur einmal sei er mit einem Mädchen nach oben gegangen. „Meiner Frau Renate habe ich diese Sache bereits gebeichtet“, zitierte die „Bild“-Zeitung den 52-Jährigen.

Der Schauspieler ist nach seiner Operation unterdessen auf dem Weg der Besserung. „Es geht ihm wieder einigermaßen gut“, sagte seine Frau der dpa in München. Seine Verletzung sei schlimmer gewesen als anfangs gedacht. Der 52-Jährige war nach einer Reifenpanne über eine Leitplanke gestürzt und hatte sich einen Arm ausgekugelt. Ottfried Fischer wird nach Angaben seiner Frau demnächst aus der Unfallklinik in Murnau entlassen, muss danach aber bis Ende Juli in die Reha. Danach werde er die Dreharbeiten für fünf weitere Folgen des „Bullen von Tölz“ wieder aufnehmen.

Er selbst hofft auf eine Aussöhnung mit seiner Frau. „Ich wäre Gott dankbar, wenn sie mir noch eine Chance geben würde“, sagte Ottfried Fischer vor kurzem. „Ich war ein Narr.“

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