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Im Gedenken an Wälder Dichter

Josef Feldkircher
Josef Feldkircher ©Archiv
„Gsungo und gleaso“ wird in Andelsbuch – im Gedenken an Heimatdichter Josef Feldkircher.

Andelsbuch. (ak) Der Andelsbucher Josef Feldkircher gehört zu den längst vergessenen Dichtern des Bregenzerwaldes. Vor 200 Jahren geboren, zog es ihn bald in die Ferne. Er studierte in Tübingen Theologie und war danach als Seelsorger im Bistrum Mainz tätig.

Erinnerung an ferne Heimat

Jedoch das Heimweh nach dem Bregenzerwald war groß, weshalb er gerne zur Feder griff, um sich zumindest gedanklich in seiner fernen Heimat wiederzufinden. Man weiß heute nicht mehr viel über das Leben Feldkirchers, doch weiterhin lebendig sind sein geistiges Werk, seine Verse und Gedichte, Fabeln und Novellen, die er vor allem während seiner Studienzeit schrieb.

Großmutter

Bereits als Kind hörte der ehemalige Volksschuldirektor von Andelsbuch, Hans Felder, aus dem Mund seiner Großmutter Feldkirchers Gedichte. Sie gehörte zu den letzten, die solche noch kannte. Feldkirchers Werke waren praktisch im Aussterben. Intensiv beschäftigt hat sich Hans Felder mit dem Dichter, als er später im Andelsbucher Heimatbuch von ihm las. Danach hat er praktisch alle Feldkircher Gedichte auswendig gelernt und sie in der Volksschule seinen Schülern bekannt gemacht. Am Sonntag, 11. November, um 19 Uhr, wird Felder im Bahnhof ausgewählte Stücke Feldkirchers rezitieren. Er kann sie alle auswendig.

Literarische Wurzeln

Der Historiker Dr. Georg Sutterlüty aus Egg moderiert den Abend und wird das Leben und Werk des Dichters im Hintergrund der damaligen Zeit beleuchten. „Ich lernte Feldkircher über Hans Felder kennen“, erklärt Georg Sutterlüty, „ich betrachte hier eher die historische Komponente. Feldkircher lebte in einer sehr turbulenten Zeit, das kommt auch in den Gedichten zum Ausdruck. Und da er als Jugendlicher stets im Ausland weilte, hat er einen etwas anderen Blick für den Wald gehabt. Das macht ihn interessant. Zudem gehört er zu den ersten Dialektdichtern des Waldes. Hier finden sich die literarischen Wurzeln des Tales“, so der Historiker. Der Kirchenchor Andelsbuch umrahmt die Veranstaltung mit passenden Wälderliedern.

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