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Im Garten vergeht die Zeit wie im Flug

Ein Heublumenbad nach getaner Arbeit tut wohl.
Ein Heublumenbad nach getaner Arbeit tut wohl.
Ernst und Ilga Bickel bewirtschaften in Blons "Unterrain" den über 300 Jahre alten Gutschi-Hof.

Die Lawinenkatastrophe im Jahre 1954 hat der frühere “Maisäß” unbeschadet überstanden. Als Hoferben haben die beiden das von Ernst und Zita Bickel nach dem Lawinenwinter erworbene elterliche Anwesen übernommen. Ilga Bickel ist seit 30 Jahren Bergbäuerin aus Überzeugung und Leidenschaft: “Jeder Tag ist für mich eine neue Bereicherung und Lebenserfahrung.” Die begeisterte “Gartenfee” ist vor allem auch mit ihren Kräutlein auf “Du und Du”. Während in der Bauernstube nach einem arbeitsreichen Tag zu einem “Heublumen-Fußbad” mit duftenden Magerheuwiesenkräutern angerichtet ist, erzählt Ilga Bickel über ihren Garten. Ein Garten voller Geheimnisse. Früher sei für sie das Jahresritual “Pflanzen im Frühjahr, Jäten im Sommer, Ernten und Einwintern im Herbst” wie das Amen im Gebet gewesen. “Jetzt regiert bei mir die Natur”, gibt Ilga Bickel unumwunden zu, dass der Garten mit ihr buchstäblich gewachsen ist. Bei mir stehen jetzt mehr mehrjährige Pflanzen als früher. Ilga ist nämlich eine aus der Alchemilla-Frauengruppe, die den Schätzen in der Natur unentwegt auf der Spur ist. Für die Bergbäuerin, die am Hof auch mit dem Computer arbeitet, steht jedenfalls eines fest: “Die Zeit vergeht im Garten, am Computer vergehen höchstens Stunden.”

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