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Im Dienste des Wälder Handwerks

DI Anton Kaufmann
DI Anton Kaufmann

Anton Kaufmann ist stolz darauf, Obmann des „Werkraum Bregenzerwald“ zu sein.

10 Jahre alt wird heuer der Verein „Werkraum Bregenzerwald“. Ein Verein, der sich ganz der Förderung und Entwicklung des traditionellen Bregenzerwälder Handwerks verschrieben hat. Er ist auch ein Kind des Anton Kaufmann aus Reuthe, dem Chef von „Kaufmann Bausysteme“. Stolz ist der 60-Jährige heute über das, was aus seinem Kind wurde. „Eine Plattform für Handwerker im Bregenzerwald. Eine Initiative, die geachtet und unterstützt wird.“

Für die Jungen

Als Kaufmann vor einem Jahrzehnt den „Werkraum Bregenzerwald“ mitbegründete, habe er eine Situation vorgefunden, „die das Handwerk im Bregenzerwald in einer schwierigen Situation sah. Viele junge Handwerker wurden damals von großen Firmen im Land abgeworben. Den Betrieben fehlte eine Bühne, sich zu präsentieren und auf sich aufmerksam zu machen.“ Das habe sich geändert. Jungen Leuten könne das Handwerk wieder schmackhaft gemacht werden. „Ich sehe es gerne, wie die Jungen staunen, wenn sie eine Ausstellung besuchen.“

Mit Holz verwurzelt

Kaufmann selbst ist mit dem Handwerk tief verwurzelt. Als Spross von „Holz Kaufmann“ in Reuthe erlebte er die Entwicklung des heute stattlichen Unternehmens von einem kleinen Handwerksbetrieb zu einem großen Holzproduzenten. Vor allem erinnert sich Anton Kaufmann noch an seine frühen Gehversuche als Bastler und Holzschnitzer. „Das war mit meinem Onkel. Der hat sich damals sehr viel Zeit für mich genommen, mir einiges gezeigt, was man mit Holz machen kann.“ Unvergessen bleibt Kaufmann eines seiner Frühwerke. „Ein Schaukelpferd aus Holz war das. Ich hatte eine große Freude damit.“

Vom Kopf in die Hand

Es ist exakt diese Freude, die er im Bregenzerwälder Handwerk stets sucht und auch findet. „Wenn man sieht, wie ein Projekt zuerst im Kopf entsteht und dann über geschickte Hände in ein konkretes Objekt mündet. Wenn man miterlebt, wie sich Wälder Handwerker mit ihren Werkstücken identifizieren – dann ist das eben mehr als die Produktion eines Industrieprodukts.“ Sichtbar wird das für Anton Kaufmann auch immer wieder beim Wettbewerb „Handwerk und Form“, der ab kommendem Wochenende zum bereits fünften Mal durchgeführt wird. Insgesamt 95 Einreichungen gab es dieses Mal. Und am Schluss steht eine Ausstellung, die wie eine Ortsbesichtigung durch mehrere Andelsbucher Häuser führt, wo die Schaustücke zu bewundern sind. Und wo Anton Kaufmann wieder miterleben darf, wie sich junge Bregenzerwälder fürs Handwerk begeistern.

Quelle: VN

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