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Illegaler Waffenhandel in Vorarlberger Waffengeschäft

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Über ein Vorarlberger Waffengeschäft sind seit Februar 2020 nicht registrierte Pistolen und Revolver sowie rund 17.500 Patronen illegal verkauft worden.

Laut Polizei waren die Käufer nicht berechtigt, diese Waffen oder Munition zu erwerben bzw. zu besitzen. Vermittelt wurden die Waffengeschäfte von einem 28-Jährigen, der in Vorarlberg lebt. Einen extremistischen Hintergrund schloss die Polizei ebenso aus wie geplante Gewalttaten.

Hausdurchsuchungen

Die illegalen Machenschaften flogen durch einen Hinweis deutscher Behörden auf, für die sich im Zuge von Erhebungen der Verdacht auf illegalen Waffenhandel ergab. In Vorarlberg wurden vier Hausdurchsuchungen durchgeführt, in Deutschland sieben. Dabei wurden in dem Vorarlberger Waffengeschäft zehn Faustfeuerwaffen sichergestellt, deren Herkunft nicht eindeutig belegt war. Ebenfalls konfisziert wurde eine Schreckschusspistole, die zu einer funktionsfähigen Schusswaffe umgebaut worden war. In Deutschland stieß die Polizei ebenfalls auf Waffen und Munition, darunter drei Pistolen, ein Revolver und eine Kipplaufflinte.

Waffengeschäft streitet Beteiligung ab

Der 28-Jährige war zu den Vorwürfen größtenteils geständig wie auch ein 39-jähriger Deutscher. Dieser hatte angegeben, alle seine illegal erworbenen Waffen über das Vorarlberger Waffengeschäft gekauft zu haben. Zwei Beschuldigte aus dem Umfeld des Waffengeschäfts würden hingegen jegliche Beteiligung abstreiten, hieß es. Alle wurden auf freiem Fuß angezeigt.

(APA)

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