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"Ike" wütete in Texas: In Houston brannten Häuser

Mit Windgeschwindigkeiten von gut 170 km/h hat Hurrikan "Ike" am Samstag schwere Verwüstungen an der texanischen Küste angerichtet. Tausende Häuser standen unter Wasser und wurden beschädigt, Straßen wurden unterspült, einige Gebäude gerieten in Brand.

In Houston splitterten Fensterscheiben, auch in der Millionenmetropole brannten einige Häuser. Mindestens 4,5 Millionen Menschen waren ohne Strom.

Am meisten Sorge bereiteten den Behörden aber die tausenden Menschen, die den Evakuierungsaufrufen nicht gefolgt waren. “Wir stehen möglicherweise vor der größten Such- und Rettungsaktion in der Geschichte von Texas”, erklärte der Sprecher von Gouverneur Rick Perry.

Rund eine Million Bewohner der niedrig gelegenen Küstenregionen von Houston waren schon am Freitag in Sicherheit gebracht worden. Allen Warnungen zum Trotz blieben jedoch allein in vier Bezirken an der Küste etwa 140.000 Menschen in ihren Häusern zurück. Einige baten auch schon verzweifelt, gerettet zu werden. Bei der zentralen Notrufnummer 911 gingen innerhalb von 24 Stunden 1.250 Notrufe ein.

Die Feuerwehr rückte bereits in der Nacht auf Samstag aus, weil sich fast 300 Menschen aus der Inselgemeinde Galveston bei Houston in letzter Minute doch noch zur Evakuierung entschlossen. Sie wateten bei heftigen Sturmböen durch das Hochwasser, nachdem sie schnell noch einige Habseligkeiten zusammengesucht hatten. Rettungskräfte brachten sie in Sicherheit.

Das Auge des Wirbelsturms zog direkt über Galveston hinweg, wo mächtige Wellen über die 5,20 Meter hohe Kaimauer brandeten und die Straßen hüfthoch unter Wasser setzten. Bäume und Masten knickten unter den heftigen Böen um.

Kuba hat unterdessen Bilanz nach dem Durchzug der Wirbelstürme “Gustav” und “Ike” gezogen. Sieben Menschen kamen in den Stürmen ums Leben, die Schäden erreichten Milliardenhöhe.

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