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"Ich muss mich noch gewaltig steigern!"

Die 18-jährige Petra Lorenzin aus St. Gallenkirch hat am Sonntag und Montag nach fast einem Jahr Pause wieder ihre ersten beiden Rennen absolviert. Im Interview erzählt die Montafonerin über ihre Vorstellungen und Ziele für die nächsten Monate und Jahre.

Nach knapp einem Jahr Verletzungspause sind Sie am Sonntag und Montag wieder die ersten Rennen gefahren, was war das für ein Gefühl?
Ein gutes, am Sonntag vor dem ersten Lauf war ich sehr nervös. Aber als ich aus dem Start draußen war, wusste ich was zu tun ist. Ich habe mir im Training alles vorgestellt für das Rennen, das hat auch geklappt. Spannend war die Standortbestimmung, ich wusste ja nicht, ob ich mit den guten Läuferinnen überhaupt noch mithalten konnte. Das Ergebnis war o.k., ich weiß aber, dass ich mich noch sehr steigern muss.

Was war eigentlich der Grund für die elf Monate dauernde Pause?
Ich hatte in den letzten vier Wintern immer wieder Verletzungen erlitten. Dadurch ist auch ein konditioneller Rückstand zustande gekommen. Ich habe deshalb Abstand vom Schnee genommen.

Was haben Sie in dieser Pause gemacht?
Ich habe in Zusammenarbeit mit dem Sportservice Vorarlberg – vornehmlich in der Person von Mike Arnold, aber auch dem ganzen Team – ein Konditionsprogramm, das auf mich angepasst war, absolviert. Das Ziel war, dass ich schmerzfrei Skifahren kann. Am 28. Dezember 2010 bin ich zum ersten Mal wieder auf Skiern gestanden. Einen Monat lang bin ich frei Skigefahren, einen Monat habe ich dann wieder Renntraining absolviert, und jetzt kam der Renneinstieg.

Sie haben in dieser Pause von Blizzard zu Salomon gewechselt?
Ich wollte etwas Neues ausprobieren, das heißt nicht, dass Blizzard eine schlechte Marke war. Mein Gefühl hat mir aber gesagt, dass ich neues Material brauche, deshalb kam der Wechsel zustande.

Wo stehen Sie nach den beiden ersten Rennen?
Mein jetziger Standard ist jetzt noch nicht ausreichend, ich habe aber für diese Saison noch einige Ziele, die ich mit aller Konsequenz umsetzen will und auch werde.

Welche Ziele sind das?
Es geht eigentlich nicht um Resultate oder FIS-Punkte, das Ziel ist gut Ski zu fahren, dann ergibt sich alles andere automatisch.

Ihr Talent ist bekannt, wie lange geben Sie sich selbst Zeit, um die Weltspitze zu erreichen, oder das zumindest zu versuchen?
Ich schließe im Juli die Skihandelsschule in Stams ab, danach gilt für zumindest ein Jahr die volle Konzentration dem Skisport. Sollte ich danach feststellen müssen, dass die sportliche Entwicklung nicht mit dem Zeitaufwand Schritt hält, werde ich mich neu orientieren.

Was ist für Sie das Kriterium für diese Entscheidung, die im Sommer 2012 ansteht?
Für mich selbst steht der Europacup als Minimalziel an, ich muss erkennen können, dass ich sportlich diese Ebene sehr bald erreichen kann, dann macht es für mich Sinn, weiterzumachen.

Wie finanzieren Sie sich als Skiläuferin in ihrer Klasse?
Da hilft die Familie sehr stark mit, ohne diese Hilfe wäre der Skirennsport zusammen mit der Ausbildung nicht möglich.

Welche Rolle spielt ihr Bruder Marcel, der VSV-Trainer ist, in ihrem Leben?
Ganz allgemein in meinem Leben ist er mein großer Bruder. Er hat schon immer alles für mich geregelt. Im Skirennsport unterstützt er mich sehr, er setzt auch alles daran, dass ich mich weiterentwickeln kann.

Sollte der Skirennlauf in der gewünschten Form nicht klappen, was haben Sie dann vor?
Dann werde ich die HAK-Matura nachmachen, ich habe sehr viel Spaß am Organisieren des Abschlussballs in Stams. Das könnte für mich dann zu einem beruflichen Ziel werden. Ausgereift sind die Gedanken und Vorstellungen noch nicht. Das Hauptaugenmerk gilt auf alle Fälle jetzt dem Skisport.

Quelle: Sportservice-V

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