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"Ich muss es mehr krachen lassen"

Zufrieden ja, glücklich nein. Für Patrick Bechter verlief der Levi-Slalom durchwachsen.

In der Skischule hätte sich Patrick Bechter Bestnoten verdient. Beim Weltcupslalom in Levi fuhr der 28-Jährige „zu schön und zu rund“. Und darum belegte er in der Endabrechnung beim ersten Saisonrennen nur Platz 25. „Es wäre viel mehr möglich gewesen“, trauert Bechter einem besseren Resultat nach. „Im ersten Lauf war es ein Fehler im unteren Teil, im zweiten Durchgang bin ich dann zu viel auf der Kante gestanden. Ich wollte im Steilhang genau fahren, es war vielleicht eine Spur zu exakt. Die Piste war sehr griffig, da hätte man mehr auf Angriff fahren müssen.“ Trainer Mathias Berthold sah den Auftritt trotzdem positiv. Bechter: „Er hat meine Probleme im Steilhang gesehen, hat allen gesagt, dass wir Gas geben sollen. Leider konnte ich es nicht umsetzen. Ich muss es künftig mehr krachen lassen.“ Im 52. Weltcuprennen fuhr Bechter zum 16. Mal in die Punkteränge. In Finnland zweitbester ÖSV-Läufer hinter Manfred Pranger (5.) zu sein, war kein Trost. „Zwei, drei Zehntel schneller, dann bin ich in der Nähe der Top 15. Das hätte dann schon viel besser ausgesehen.“

Mehr auf steile Pisten

Mit Startnummer 51 war Bechter im ersten Lauf immerhin auf den 20. Platz gefahren – damit kam er von allen Teilnehmern am weitesten nach vorne. „Das stimmt mich optimistisch. Die Piste war auch super. Ich muss jetzt im Training mehr steile Pisten fahren“, zieht der Läufer vom SC Mühlebach eine weitere Lehre aus dem Levi-Rennen.

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