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"Ich dachte, in fünf Sekunden bin ich tot"

Der Musiker Dieter Bohlen hat während des nächtlichen Polizeieinsatzes in seinem Haus nach eigenen Worten Todesängste ausgestanden.

„Da dachte ich nur: In fünf Sekunden bist du tot“, sagte Bohlen in einem am Freitag veröffentlichten Interview der „Bild“-Zeitung. Er habe die Polizisten in seinem Haus für Einbrecher gehalten. Deshalb habe er seine Schrotflinte geholt und in die Luft geschossen.

Die Polizei war telefonisch zu einem Einsatz in Bohlens Haus in Tötensen in der Nähe von Hamburg gerufen worden. Wer die unbekannte Anruferin gewesen sein könnte, wisse er nicht, sagte Bohlen. „Ich habe keine Ahnung, ich bin absolut ratlos.“ Die Staatsanwaltschaft Stade ermittelt nach eigenen Angaben wegen unerlaubten Waffenbesitzes gegen den Sänger.

Bohlen sagte, er habe mit seiner Freundin Estefania im Bett gelegen, als die Beamten in sein Haus eingedrungen seien. Nachdem er mit der Flinte geschossen habe, sei er nur mit einem T-Shirt bekleidet aus dem Haus gerannt. „Ich habe bei einem Nachbarn geklingelt und gefragt, ober er mir helfen und Kleidung geben kann.“ Seine Freundin sei schon zuvor aus dem Schlafzimmer im ersten Stock geflohen: „Sie hatte nichts an und sprang vom Vordach auf einen Rhododendron-Busch.“

Bohlen wurde mit dem Duo Modern Talking bekannt. Seine Scheidung von Entertainerin Verona Feldbusch sorgte für Schlagzeilen.

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