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„Ich bin ein zurückhaltender Löwe“

Sampson wird als Jury-Mitglied bei der Misswahl sein.
Sampson wird als Jury-Mitglied bei der Misswahl sein. ©VN
Cesár Sampson über den ESC und seine Aufgabe als Misswahl-Jurymitglied.

Von Tanja Güfel/VN

Cesár Sampson vertrat Österreich 2018 beim Eurovision Song Contest (ESC) in Lissabon. Der in Linz geborene Künstler, Songwriter und Produzent wurde bereits im Vorfeld hoch gehandelt und schaffte es am Ende auf den 3. Platz. Als Stargast wird der Musiker bei der Vorarlberger Misswahl am 12. April für Stimmung sorgen und am Jurytisch Platz nehmen. Im VN-Interview spricht der 35-Jährige über die Bedeutung von Schönheit, seinen neuen Song und den ESC.

Sie werden bei der Vorarlberger Misswahl nicht nur auf der Bühne stehen, sondern auch die Teilnehmerinnen bewerten. Ist das Ihre erste Erfahrung als Jurymitglied?

Sampson: Ich bin zum ersten Mal in diesem Metier als Jurymitglied tätig. Im musikalischen Bereich durfte ich schon einige Male die Punktetafel zücken.

Worauf werden Sie besonders achten, wenn Sie Ihre Punkte verteilen?

Sampson: Ich werde mich zuallererst bei meinen Jurykollegen informieren, weil ich in diesem Bereich noch ein Neuling bin. Als Personal Trainer achte ich natürlich besonders auf die Haltung und wie sich die Kandidatinnen auf dem Laufsteg bewegen. Mein Ziel ist es auf jeden Fall, möglichst fair zu entscheiden, wer die beste Kandidatin ist.

Mit Schönheit müssten Sie sich bestens auskennen. Sie sind ja selbst im Modelbusiness tätig.

Sampson: Ich habe hin und wieder im Modelbereich gearbeitet und auch Geld dafür bekommen, das stimmt (lacht). Da ich das aber nicht hauptberuflich mache, würde ich mich eigentlich nur als Besucher in der Modelbranche bezeichnen.

Ihr Leben hat sich seit dem Erfolg beim ESC wohl ziemlich verändert?

Sampson: Mein Leben hat sich drastisch verändert, mein ganzer Lebensmittelpunkt hat sich dadurch verschoben. Vorher war ich im Sportbereich und nebenbei auch hinter den Kulissen als Songwriter tätig. Jetzt ist es genau andersrum. Jetzt geht es für mich darum, gemeinsam mit meinem Team, neue Ziele zu definieren und mein Label voranzutreiben. Das ist sehr spannend, dadurch verbringe ich wieder viel mehr Zeit im Tonstudio als noch vor einem Jahr. Die Unterschiede merke ich besonders im Alltag.

Werden Sie auf der Straße oft angesprochen?

Sampson: Ja, sehr oft, fast jeden Tag. Am wenigsten aber im ersten Bezirk, wo ich wohne. Die meisten Fans kommen aus Skandinavien oder Israel, in diesen Regionen ist der Song Contest schon fast eine Religion, die zucken da komplett aus. Bei uns ist es eher ein Hin und Her. Wenn Österreich gut abschneidet, ist man Song-Contest-Fan. Wenn wir schlecht abschneiden, ist der ganze Wettbewerb „a Bledsinn“.

Können Sie den Rummel um Ihre Person genießen? Schließlich sind Sie ja, wie Sie selbst sagen, eher zurückhaltend.

Sampson: Ich bin ein zurückhaltender Löwe (lacht). Ich dränge mich nicht gerne in den Mittelpunkt, kann aber gut damit umgehen, wenn ich im Mittelpunkt stehe.

Sind bereits neue Songs in Planung?

Samspon: Meine nächste Single „Stone Cold“ erscheint am 22. Februar. Es ist der musikalische Startschuss nach dem Song Contest. Beim ESC-Song „Nobody but You“ hatten wir Regeln zu befolgen, der Song hatte eine bestimmte Länge und musste in TV-Formate passen. Deswegen ist es für mich spannend, einen Song zu präsentieren, der diese Regeln nicht befolgen muss.

Was gibt es bei der Misswahl von Ihnen zu hören?

Sampson: Ich möchte noch nicht zu viel verraten, aber es wird Überraschungen geben. Ich freue mich auf einen schönen Abend.

Karten für die Misswahl

Vorarlberger Misswahl am 12. April, 19.30 Uhr, Halle 12 im Messequartier in Dornbirn Eintrittskarten ab sofort bei Ländle-Ticket-Verkaufsstellen (Raiffeisenbanken und Sparkassen) sowie unter www.laendleticket.com Pro VN-Vorteilskarte gibt es zwei ermäßigte Tickets, Normalpreis: 40 Euro, Preis VN-Abonnenten: 35 Euro
(Red.)
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