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Ibiza-Video: Kein Verfahren gegen Strache und Gudenus

Die Ermittlungen wegen Untreue-Verdachts laufen weiter
Die Ermittlungen wegen Untreue-Verdachts laufen weiter ©APA
Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) verzichtet im Zusammenhang mit dem Ibiza-Video auf Ermittlungen bezüglich Vorteilsannahme der zurückgetretenen FPÖ-Spitzenpolitiker Heinz-Christian Strache und Johann Gudenus. Es gebe aber "keine einzige Einstellung", betonte ein WKStA-Sprecher am Donnerstag gegenüber der APA. Die Ermittlungen wegen des Vorwurfs der Untreue laufen weiter.
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Wien. Nach Prüfung auf Vorliegen eines Anfangsverdachts habe man lediglich entschieden, bei einzelnen Anzeigen auf die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens zu verzichten, so der Sprecher. Es geht hier um Vorteilsannahme, konkret geforderte Parteispenden zwischen 500.000 und zwei Mio. Euro für künftige Bauaufträge durch Strache sowie die Übersetzung durch Gudenus ins Russische. Weil solche Vergaben im Juli 2017 aber noch gar nicht in deren Aufgabenbereich lagen, sei kein gerichtlich strafbarer Tatbestand erfüllt, heißt es in der Entscheidung der WKStA.

Innenminister Wolfgang Peschorn bezeichnet den „Kriminalfall ‚Ibiza-Video‘“ als „wahnsinnig großen“ und „wahrscheinlich einen der spannendsten der Zweiten Republik“
APA

Der Innenminister zu den Ibiza-Ermittlungen

(APA)

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