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I: Nackte Pazifisten wollen Besuch stören

Pazifistengruppen und Aktivisten linksorientierter Organisationen planen eine Reihe von Aktionen, um den für Freitag geplanten Rom-Besuch des amerikanischen Präsidenten zu stören.

Die Pazifisten planen unangemeldete Sit Ins und Demonstrationen unweit von den Straßen, die Bushs Konvoi befahren muss, um den italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi zu treffen. Pazifisten kündigten auch „Nudistenaktionen“ an, um den Konvoi zu stoppen.

Die „Ungehorsamen“, eine Gruppe von globalisierungskritischen Hardlinern, drohte mit mehreren Straßenblockaden. Pazifistengruppen auf Rädern wollen ungemeldet die Straßen des Zentrums blockieren, berichteten italienische Medien am Dienstag. Vier Massendemonstrationen sind unweit vom Zentrum geplant. Am Freitagnachmittag ist eine große Protestkundgebung der italienischen Oppositionsparteien gegen die Irak-Politik Bushs und der Regierung Berlusconi geplant, an der sich mehrere Spitzenpolitiker, Parlamentarier und Intellektuelle beteiligen wollen.

Die italienische Hauptstadt wird diese Woche belagert wie noch nie. Schärfste Sicherheitsvorkehrungen wurden nicht nur wegen Bushs Besuch, sondern auch wegen einer großen Militärparade ergriffen, die am (morgigen) Mittwoch anlässlich des Fests der italienischen Republik geplant ist. Tausende von Soldaten aus verschiedenen Ländern, darunter auch Österreich, beteiligen sich an der traditionellen Parade entlang der Kaiserforen zwischen der Piazza Venezia und dem Kolosseum. Aus Angst vor Anschlägen wird der Flugraum über Rom gesperrt. Über 10.000 Polizisten wachen über die Sicherheit der Parade und den Besuch Bushs in der Ewigen Stadt.

Die Römer beobachten mit Unmut die Vorbereitungen auf die Militärparade und auf den Besuch Bushs. Die Mehrheit der Italiener (54,1 Prozent) hält den Rom-Aufenthalt des US-Präsidenten für „unangebracht“, ergab eine Umfrage des katholischen Wochenmagazins „Famiglia Cristiana“. 31,4 Prozent der Befragten sprachen sich für den Besuch aus.

Bush kommt anlässlich der Feiern zum 60. Jahrestag der Befreiung Roms von der Nazi-Besatzung nach Italien. Begleitet wird er von seiner Frau Laura, von US-Außenminister Colin Powell und Sicherheitsberaterin Condoleezza Rice. Nach seiner Ankunft wird er den italienischen Staatschef Carlo Azeglio Ciampi treffen. Obwohl die Einzelheiten des Programms aus Sicherheitsgründen noch überwiegend geheim sind und noch bis in die letzte Minute geändert werden könnten, ist bekannt, dass Bush am Freitag mit seiner Frau von Johannes Paul II. im Vatikan empfangen wird.

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