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I: Heimlicher Drogentest bei Politikern

Ein heimlicher Drogentest für Politiker hat in Italien Wirbel ausgelöst: Die Behörde zum Schutz der bürgerlichen Freiheiten untersagte am Dienstag die für den Abend geplante Ausstrahlung einer Fernsehsendung.

16 Parlamentsabgeordnete wurden heimlich des Rauschgiftkonsums überführt.

Für die bekannte Satire-Show „La Lene“ des Senders Italia Uno hatten die Fernsehleute 50 Parlamentariern Make-up aufgetragen unter dem Vorwand, sie sollten an einer TV-Debatte über die Haushaltspolitik teilnehmen. Das Make-up enthielt Chemikalien, die die Präsenz von Drogen im menschlichen Schweiß aufspüren können. Auf diese Weise wurde bei vier Politikern Kokain und bei zwölf Cannabis nachgewiesen – beide Rauschgifte sind in Italien verboten.

Der Vorfall löste eine hitzige politische Debatte aus. Die Behörde verbot die Nutzung der bei dem heimlichen Drogentest gesammelten persönlichen Daten. Es handele sich um die „illegale Erhebung sensibler Daten aus dem Gesundheitsbereich“, so die Begründung. Italia Uno protestierte: In der Sendung hätten die Namen der betroffenen Politiker nicht genannt werden sollen, betonte Moderator Davide Parenti.

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