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I: Demo für entführten Journalisten

Hunderte Personen haben am Mittwoch in Rom für die sofortige Freilassung des in Afghanistan entführten Journalisten der römischen Zeitung "La Repubblica", Daniele Mastrogiacomo, demonstriert.

Angeführt wurde die Kundgebung vom römischen Bürgermeister Walter Veltroni und vom Präsident des italienischen Journalistenverbands Paolo Serventi Longhi. Auf dem Kapitol, dem Sitz des römischen Stadtrates, wurde ein großes Bild Mastrogiacomos ausgerollt.

„Wir arbeiten für die Freilassung von Mastrogiacomo. Derzeit haben wir noch keine Informationen, die wir bekannt geben können“, sagte der italienische Außenminister Massimo D’Alema.

Nach Angaben des italienischen Außenministeriums wird Mastrogiacomo seit Sonntag vermisst. Der Chefredakteur von „La Repubblica“, Ezio Mauro, sagte, Mastrogiacomo sei in der früheren Taliban-Hochburg Kandahar im Süden Afghanistans unterwegs gewesen. Die Taliban halten ihn und zwei afghanische Assistenten nach Angaben der Rebellen in der Provinz Helmand fest. Dort begann die NATO-geführte Internationale Schutztruppe ISAF am Dienstag eine Offensive gegen die Taliban. Diese beschuldigen Mastrogiacomo und seine beiden Begleiter der Spionage für Großbritannien.

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