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Hypo U-Ausschuss: Grüne präsentieren ihre Erkenntnisse

: Der Grüne Klubobmann Adi Gross bilanziert bei einer Pressekonferenz den Hypo-Untersuchungsausschuss
: Der Grüne Klubobmann Adi Gross bilanziert bei einer Pressekonferenz den Hypo-Untersuchungsausschuss ©Grüne
Bregenz - Die Vorarlberger Grünen sehen nach dem Hypo-Untersuchungsausschuss die Reputation von Land und Bank gestärkt. Zudem pochen Sie auf einen vollständigen Rückzug der Hypo Landesbank aus Offshore-Geschäften.
Kritik an Hypo-U-Ausschuss
Endbericht ohne Empfehlungen

Die Vorarlberger Grünen wünschen sich die Landes- und Hypothekenbank Vorarlberg (Hypo Vorarlberg) als “sauberste Bank” im Ländle. Das müsse eine Konsequenz aus dem Untersuchungsausschusses zu den Offshore-Geschäften der Hypo sein, sagte Grünen-Klubobmann Adi Gross am Montag in einer Pressekonferenz. Seine Partei stehe voll hinter der Hypo, die im Landeseigentum bleiben solle.

Gross betonte die Wichtigkeit der Reputation der Bank für das Geldinstitut selbst, aber auch für das Land, das knapp über 76 Prozent an der Hypo hält. Eine Bank im öffentlichen Eigentum habe ein höheres Reputationsrisiko, weshalb speziell auf die saubere Weste der Hypo zu achten sei. Der Schutz des Ansehens sei eine Kernfrage.

Rückzug von Offshore-Geschäften gefordert

Als Konsequenz aus dem im Februar zu Ende gegangenen Untersuchungsausschusses forderte Gross deshalb den möglichst vollständigen Rückzug der Hypo aus sämtlichen Offshore-Geschäften und solchen mit “fragwürdigen Konstruktionen”. In einem Zielfindungsprozess gelte es die “Compliance”-Regeln dementsprechend neu zu fassen. “Das muss dann auch offensiv kommuniziert werden”, sah Gross darin mittelfristig einen Wettbewerbsvorteil.

Die Bank habe diesbezüglich bereits Vorschläge gemacht. So sollen künftig keine Geschäfte mehr mit Destinationen gemacht werden, mit denen es keinen automatischen Informationsaustausch und kein Doppelbesteuerungsabkommen gibt.

Für Gross stand weiter außer Frage, dass sich die Hypo bereits bisher an die Gesetze gehalten hat. Seinen noch inoffiziellen Informationen zufolge kämen auch die Prüfberichte der Finanzmarktaufsicht und von PricewaterhouseCoopers (PwC) zu diesem Ergebnis.

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