Hypo NÖ erlitt gegen Györ knappe CL-Niederlage

Handball-Serienmeister Hypo Niederösterreich hat am Sonntag in Gruppe A der Champions League der Frauen nach einer starken Heimleistung gegen Titelverteidiger Györ nur knapp einen Punktgewinn verpasst. Die Ungarinnen siegten in Maria Enzersdorf 28:27 (14:11), ein Remis hätte das Hypo-Team einen großen Schritt in Richtung Hauptrunde gebracht. Aber auch so sind die Chancen noch gut.


Die Entscheidung fällt nächsten Sonntag (15.00 Uhr) beim Thüringer HC. Die Deutschen verloren im ersten Sonntagsspiel bei HCM Baia Mare 19:20, womit die Rumäninnen mit den weiter zweitplatzierten Hypo NÖ nach Punkten gleichzogen. Thüringen hält weiter bei einem Sieg und nur zwei Zählern. Baia Mare muss am Samstag in seinem letzten Gruppenspiel zu Györ und gilt dabei als krasser Außenseiter.

Der Gewinner des Cupsieger-Cups in der vergangenen Saison kämpfte beherzt, ging aber mit einem 11:14-Rückstand in die Pause. Doch die Gastgeberinnen glaubten an ihre Chance und kämpften sich im Finish immer näher an den Favoriten heran. Nach dem Anschlusstreffer schon in der Schlussminute, bot sich Simona Spiridon noch eine Chance auf den Ball, sie bekam ihn aber nicht zu fassen. Dadurch brachten die Ungarinnen den knappen Erfolg noch über die Zeit.

“Wir haben viele technische Fehler und viele Fehlwürfe gehabt”, fand Spiridon Gründe für die Niederlage. “Das ist unglaublich. Wir haben so viele Chancen gehabt, das Spiel zu gewinnen. Wir waren zu nervös vorne. Wir haben nicht mit einem klaren Kopf gespielt, wie wir es uns vorgenommen hatten.” Beste Hypo-Werferin war Welthandballerin Nascimento mit acht Toren.

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