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Hypo fliegt mit "vollen Hosen" aus dem EC

Timea Toth (links) gegen Györs Agnes Hornyak
Timea Toth (links) gegen Györs Agnes Hornyak ©EPA
Aus der Traum für Hypo NÖ vom neunten Europa­cup-Sieg: Die Niederösterreicherinnen mussten sich am Sonntag in Ungarn Györi ETO klar mit 21:29 geschlagen geben.

Damit verpasste die Truppe von Manager Gunnar Prokop das Finale gegen Viborg HK aus Dänemark letztlich klar. Györ steht hingegen zum sechsten Mal im Finale eines Europacup-Bewerbs.

Bis zur 18. Minute lag der Vorjahresfinalist, der nur noch bis zum Saisonende vom Ungarn Andreas Nemeth gecoacht wird, noch auf Finalkurs. Das Spiel wogte mit wechselnden Führungen hin und her, niemand konnte sich wirklich absetzen. Doch dann riss plötzlich der Faden bei den Niederösterreicherinnen, u.a. auch weil im Gegensatz zu den Ungarinnen zwei von fünf Siebenmetern vergeben wurden. Am Ende sollten es vier vergebenen Strafwürfe sein. Die Ursache der Niederlage aber nur da zu suchen, wäre freilich fatal. Vor allem nach dem 9:12-Rückstand zur Pause hätte man eine aggressivere Hypo-Mannschaft zurück auf dem Feld erwartet.

Doch Györ erhöhte den Vorsprung gleich einmal auf fünf Tore, Hypo sollte nie mehr weniger als vier Tore Rückstand aufweisen. Nach einer Roten Karte gegen die für Györ spielende ÖHB-Nationalspielerin Spiridon (46.) beim Stand von 13:18 erhöhte Györ dennoch auf 19:13 durch die überragende Anita Görbicz, die den zehnten von insgesamt 13 Treffern erzielte. Sie revanchierte sich auf ihre Art für die vom Hypo-Management geforderte Sperre nach einem Foul an Toth im Hinspiel und war die beste Spielerin auf dem Platz.

Gunnar Prokop zeigte sich nach dem Spiel für ihn untypisch gelassen und ruhig. “So ist Sport. Es war hier nichts drinnen”, meinte der Langzeit-Funktionär, der den scheidenden Spielerinnen Toth und Acimovic und auch Coach Nemeth keine Träne nachweinen wird. “Mit solchen Leuten kannst nichts gewinnen.” Und in Richtung Coach: “Wenn man immer nur locker trainiert, kann man in so einem Stress-Spiel nicht bestehen.”

Seiner Meinung nach hätte sein Team normalerweise nach 20 Minuten mit vier, fünf Toren führen müssen. Doch die schlechte Wurfausbeute im gesamten Spielverlauf – 22 Würfe neben oder über das Tor (!) – sprechen Bände. Der Kommentar von Trainer Nemeth zum Spiel fiel dementsprechend aus. “Ich verstehe nicht, wie man mit so vollen Hosen spielen kann, so hat man keine Chance”, verstand er die große Nervosität seines Teams nicht.

Handball-Champions-League der Frauen vom Sonntag:

 

Györi ETO – Hypo Niederösterreich 29:21 (12:9)
Györ, 3.000 Zuschauer
Beste Werferinnen: Görbicz 13/5, Herr 5/2 bzw. Toth 5/1, Nascimento 3, Kim 3, Myong 3/3, Acimovic 3/2, Piedade 2, Mosquita 1, Kirsner 1

Hinspiel: 25:26 – Györ mit dem Gesamtscore von 54:47 im Finale
(9./10. bzw. 16./17. Mai) gegen Viborg HK (DEN)

 

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